Neue Webseite zum Projekt A4plus bei der Autobahn GmbH online

Zum 01.01.2021 hat die bundeseigene Autobahn GmbH das Projekt A4Plus (Ausbau der A4 / u.a. zwischen dem Gremberger Kreuz und dem Kreuz Köln-Süd) offiziell von Straßen.NRW übernommen.
Die Autobahn GmbH hat nun am 30.03.2021 eine Webseite mit Infos zu dem Projekt veröffentlicht.

www.a4plus.koeln

Auf dieser Seite finden sich übersichtlich sämtliche Infos zu der geplanten Großbaustelle „A4plus“. Der Navigationspunkt Mediathek liefert neben den 1.Teil des bisherigen Gutachtens auch Videos unter anderem von der Vorstellung des statischen Gutachtens.

Im Wortlaut vermeldet der Pressesprecher Timo Stoppacher zum Launch des neuen Webauftritts:

„Wir freuen uns sehr Ihnen mitzuteilen, dass die neue Projektwebseite der Autobahn GmbH für das Projekt A4plus nun online ist! Sie finden die Webseite unter folgendem, gerade für Köln passenden Link: www.a4plus.koeln.
Wir haben auch gleich zum Start neue Inhalte bereitgestellt. Unter anderem erklärt ein neuer Artikel, wie der Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) festgelegt wurde. Weiterhin finden Sie dort einen kurzen Bericht zur 3. Sitzung des Dialogforums und – wie von den Teilnehmenden auf der Sitzung angeregt – eine Erläuterung, wie die Planungen zu den Rheinquerungen Rodenkirchen, Rheinspange, Leverkusen und Bonn zusammenhängen.
Weiteres Material wie Videos sowie Gutachten und andere Dokumente zum Projekt finden Sie wie gehabt in der Mediathek.
Wir freuen uns sehr, mit dieser neuen Seite nun noch mehr Spielraum für weitere Inhalte und mehr direkte Interaktion zu haben und werden uns umso mehr bemühen, die Projektwebseite als zentrale inhaltliche Anlaufstelle auszugestalten und zu etablieren. Insbesondere der fachliche Bereich im Reiter „Ausbau der A4“ wird natürlich Schritt für Schritt um weitere Unterseiten ergänzt.
Schauen Sie sich die Webseite gerne einmal an. Wir freuen uns sehr über Ihr Feedback!“  Autobahn GmbH (A4 Plus / Köln)

A4 Plus / Ein neuer Vorschlag: A4 in einem Tunnel unterm Rhein und Rodenkirchener Brücke als Promenade

Nach einem Bericht des Kölner Stadtanzeigers hat die CDU nun vorgeschlagen die denkmalgeschützte Brücke als Promenade zu erhalten. Und A4 soll unterm Rhein geführt werden.

Es gibt wieder eine interessante Idee zu A4 & Rodenkirchener Brücke. Unter dem Titel: „Visionen für den Kölner Süden“ stellt die CDU Rodenkirchen eine neue Idee vor. Demnach soll die angedachte Verbreiterung der A4 auf 8 Spuren (A4 Plus) über einen Tunnel unter dem Rhein geführt werden. Die Rodenkirchener Brücke soll erhalten bleiben und als begrünte Fußgänger- und Fahrradbrücke mit enormer Aufenthalts- und Naherholungsqualität genutzt werden.

Link zum Artikel (CDU Rodenkirchen): https://cdu-rodenkirchen.com/visionen-fuer-den-koelner-sueden-die-rodenkirchener-bruecke-erhalten-untertunneln-und-als-fussgaenger-und-fahrradbruecke-zum-neuen-hotspot-umnutzen

 
Weitere Informationen folgen….

VS-14 die vorhandene freie Spur auf der Rodenkirchener Brücke für LKW-Verkehr freigeben

VS-14 die vorhandene freie Spur auf der Rodenkirchener Brücke für LKW-Verkehr freigeben

Bei der letzten Erweiterung der Rodenkirchener Brücke 1994 wurde vorsorglich 2 Spuren für die eventuelle zukünftige Erweiterungen angelegt. 
Diese könnte man nun für das Lieblingsprojekt des Bundes „A4 Plus“ als LKW-Spur freigeben. Damit würde der Abriss/Neubau der Rodenkirchener Brücke entfallen.

Seit 1994 Vorschlag VS-14

 


 

 

 

 

 

  Andere Vorschläge und Lösungen zum Thema Autoverkehr:  

 

 

Baldige Verbesserungen der Wegeführung während Sanierung der Drehbrücke wird geprüft

 

Baldige Verbesserungen der Wegeführung während Sanierung der Drehbrücke wird geprüft

Der Krisenstab der Stadt Köln hat die Verwaltung beauftragt Maßnahmen zu prüfen, die die Wegeführung im Bereich der Drehbrücke in Deutz verbessern. Den Beschluss hatte das Gremium am Freitag, 12. März 2021, gefasst. Aus Pandemiegründen ist eine Entzerrung der Fußgänger*innenströme zwischen den Deutzer Wohngebieten und den Poller Wiesen zwingend erforderlich.

Eine Möglichkeit ist die Einrichtung einer provisorischen Treppenanlage von der Severinsbrücke auf die unter der Brücke liegende Hafenmole. Hierdurch würde sich ein direkter Zugang zu den Poller Wiesen ergeben.

Das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau prüft diese Variante kurzfristig und erarbeitet wie eine Anbindung geschaffen werden kann.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Das Thema „A4Plus & Rodenkirchener Brücke“ hat eine eigene Unterseite: www.pollplus.de/a4

Das Thema A4 Plus und die damit zusammenhängende Veränderungen werden einen gravierenden Einfluss auf Poll haben.

Die Nachbarschaftsgruppe „A4“ beim Arbeitskreis VerkehrPoll+ nimmt folgende Herausforderungen an:
– für transparente Projektplanung zu sorgen, soweit die Betreiberin „Autobahn GmbH“ es ermöglicht,
– Anhörung der zuständigen Stellen,
– Kommunikationsrohr zwischen den Betroffenen und den Verantwortlichen,
– Dokumentation der die Abläufe.

www.pollplus.de/a4

 

22. – 26. Februar 2021: telefonische Bürgersprechstunde zum Ausbau der A4, Projekt „A4plus“

 

22. – 26. Februar 2021: telefonische Bürgersprechstunde zum Ausbau der A4, Projekt „A4plus“
 

Die Autobahn GmbH des Bundes plant den Ausbau der A4 im Kölner Süden, um den Verkehrsfluss zu verbessern und die Region zu entlasten. Die Planung im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans 2030 sieht einen Ausbau auf vier Fahrspuren je Richtung zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Süd und dem Autobahnkreuz Köln-Gremberg vor.   Informieren Sie sich in unserer Bürgersprechstunde über den aktuellen Planungsstand und treten Sie mit uns in den Austausch! Was ist geplant? Wo steht das Projekt? Was passiert mit der Rodenkirchener Brücke?

Gerne beantworten wir Ihre Fragen telefonisch unter

0221-97708 111
oder per E-Mail unter
a4plus@autobahn.de
von Mo–Fr, 22. – 26. Februar 2021, von 9 bis 17 Uhr.

Weitere Informationen zum Projekt A4plus finden Sie auf dieser Webseite: www.a4plus.nrw.de* * Voraussichtlich Ende März wird eine neue Projektwebseite auf autobahn.de eingerichtet.
Quelle: Autobahn GmbH des Bundes


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Webauftritt der Autobahn GmbH des Bundes: https://www.autobahn.de/

Pressemeldung von Straßen.NRW zur Änderung der Zuständigkeiten: https://www.strassen.nrw.de/de/presse/meldungen/meldung/neuausrichtung-ab-2021-strassen-nrw-bleibt-sichtbarer-kuemmerer-vor-ort-bei-bundes-und-landesstrassen-radwege-als-beitrag-zur-mo.html

 

 

 

 

 

Weitere Informationen:

Das Projekt „A4plus“ bei Straßen.NRW

Bericht von Straßen.NRW zum ersten Dialogforum

Präsentation zum ersten Dialogforum (PDF)

Video auf Invidious (guter Überblick über die Bürgerbeteiligung, aber schon veraltet, Auswahl der Beteiligten am Dialogforum ist schon Geschichte).

 

A4plus / Pressemeldung nach 3. Dialogforum zu A4plus am 16.02.21

Pressemitteilung der Autobahn GmbH des Bundes
Außenstelle Köln, 18. Februar 2021

A4plus: Dialogforum spricht über notwendigen Neubau der Rodenkirchener Brücke

Telefonsprechstunde für Bürgerinnen und Bürger in der nächsten Woche Köln (Autobahn GmbH).

Am Dienstag, 16. Februar 2021, kam das Dialogforum zum Ausbau der A4 im Kölner Süden („A4plus“) zu seiner dritten Sitzung zusammen.
Diese fand durch die aktuelle Corona-Situation als Online-Konferenz statt. Die Verantwortlichen erläuterten den insgesamt 25 teilnehmenden Mitgliedern des informellen Gremiums ausführlich, wie die Zukunft der Rodenkirchener Brücke aussehen könnte. Ein Neubau ist für den Ausbau laut Gutachten unumgänglich.

Die zum Teil über 70 Jahre alte Rodenkirchener Brücke im Kölner Süden ist den Belastungen durch den heutigen Verkehr auf der A4 zwar noch gewachsen. Einem Ausbau der A4 auf acht Spuren hält die Brücke hingegen nicht stand. Die Statik lässt weitere Anbauten oder Verstärkungen nicht mehr zu und sie müsste neu gebaut werden. Das ist das zentrale Ergebnis der abgeschlossenen statischen Untersuchungen, über die sich das Dialogforum A4plus nun intensiv mit den Verantwortlichen der Planung austauschen konnte.

Der notwendige Neubau der Brücke wurde kontrovers diskutiert. Die Mitglieder des Dialogforums interessierte unter anderem, ob die Sicherheit der Rodenkirchener Brücke unter der aktuellen Verkehrsbelastung noch gegeben ist, was Marc Schumm, der zuständige Gutachter des Büros Leonhardt, Andrä und Partner, eindeutig bejahte.

Es wurde hinterfragt, ob die Bestandsbrücke auch bei künftig möglicherweise sinkender Verkehrsbelastung neu gebaut werden müsse. Die Teilnehmenden regten auch an, zu prüfen, ob die Belastung für die Rodenkirchener Brücke durch Verkehrseinschränkungen reduziert und damit das Bestandsbauwerk möglicherweise erhalten werden könnte.

Schumm erläuterte dazu, dass die Rodenkirchener Brücke langfristig ohnehin das Ende ihrer Lebensdauer erreichen wird und durch einen Neubau ersetzt werden muss. Dies ist in voraussichtlich 15-20 Jahren der Fall. Der Planungsauftrag sieht weiterhin eine in vollem Umfang belastbare Rheinquerung vor.

Weiterhin wurde erörtert, welche Brückentypen für den Ersatzneubau der Rodenkirchener Brücke in Frage kommen könnten und welche Auswirkungen sie fürdie Anwohnenden, die Landschaft und städtebaulichen Entwicklungen hätten. Ein Teilerhalt der Brücke nur für Rad- und Fußverkehr wäre grundsätzlich denkbar. Einigen Teilnehmenden war es ein besonderes Anliegen, dass die Zusammenhänge
zwischen dem Ausbau der A4 und weiteren Brückenplanungen in der Region für die Öffentlichkeit erläutert werden. Die Planer erläuterten in diesem Zusammenhang, dass der Ausbau der A4 und der damit einhergehende Neubau der Rodenkirchener Brücke erst nach dem Ende der Arbeiten an der Leverkusener Rheinbrücke und planmäßig nach dem Bau der weiteren Rheinquerung zwischen Köln und Bonn,
der „Rheinspange 553“, erfolgen soll. Die Verantwortlichen stellten außerdem klar, dass die der Planung zugrundeliegende Verkehrsprognose für das Jahr 2030 von der vollen Nutzbarkeit der Leverkusener Brücke und der realisierten Rheinspange ausgeht.
Der Ausbaubedarf der A4 sei trotzdem vorhanden. Auch die Auswirkungen der Planungen auf die untergeordneten Verkehrsnetze sind von großem Interesse für die Anwohnenden. Einige Teilnehmenden betonten die Wichtigkeit, die Verkehrsplanung für die Region ganzheitlich zu betrachten und ÖPNV sowie Rad- und Fußverkehr zu berücksichtigen.

Im nächsten Planungsschritt werden nun konkrete Trassenvarianten für eine achtspurige A4 entwickelt. Das Dialogforum wird voraussichtlich im Mai das nächste Mal zusammenkommen, um über die möglichen Varianten zu diskutieren. Die Autobahn GmbH möchte kurzfristig auch den direkten Austausch mit den Menschen der Region ermöglichen:  Von Montag bis Freitag kommender Woche (22. bis 26.2.), jeweils von 9 bis 17 Uhr, können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger in einer telefonischen Bürgersprechstunde unter 0221-97708-111 direkt über den aktuellen Planungsstand informieren und mit den Verantwortlichen diskutieren. Alternativ können Sie sich auch per E-Mail unter a4plus@autobahn.de an die Autobahn GmbH wenden.


Hintergrund:
Die sechs Fahrspuren der A4 im Kölner Süden sind für das gegenwärtige Verkehrsaufkommen nicht mehr ausreichend. Staus in der Region sind die regelmäßige Folge. Das Projekt „A4plus – Ausbau im Kölner Süden“ wurde daher im Bundesverkehrswegeplan 2030 der Bundesregierung in den „Vordringlichen Bedarf“ eingestuft. Straßen.NRW hatte hierfür einen Planungsauftrag erhalten, der Mitte 2019
angestoßen wurde. Zum Jahresbeginn hat die neugegründete Autobahn GmbH des Bundes die Planung übernommen. Der auszubauende Abschnitt beginnt östlich des Autobahnkreuzes Köln-Süd, überquert im Zuge der Rodenkirchener Rheinbrücke den Rhein und endet im weiteren Verlauf vor dem Autobahnkreuz Köln-Gremberg.
Der Bauabschnitt befindet sich gänzlich auf dem Stadtgebiet von Köln. Das Dialogforum setzt sich aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern des Planungsraums, die sich für einen Platz im Dialogforum beworben hatten, aus direkten Anrainern der Trasse sowie Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Politik zusammen. Die Mitglieder diskutieren konkrete Fra-
2gestellungen und bringen ihre unterschiedlichen Perspektiven frühzeitig in die Planung ein, um eine möglichst verträgliche Lösung zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Region zu finden.
Die Autobahn GmbH des Bundes hat am 1. Januar 2021 die Verantwortung für Planung, Bau und Betrieb aller Autobahnen in Deutschland übernommen. Mit künftig bis zu 15.000 Mitarbeitern in 10 regionalen Niederlassungen, 41 Außenstellen und 189 Autobahnmeistereien unterhält sie 13.000 Kilometer Autobahn. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Berlin ist eine der größten Infrastrukturbetreiberinnen in Deutschland.
Die Niederlassung Rheinland mit Hauptsitz in Krefeld betreibt mit künftig etwa 1.400 Mitarbeitern rund 1.200 Kilometer Autobahn entlang der Rheinschiene und im westlichen Ruhrgebiet. Zur Niederlassung gehören die Außenstellen in Köln, Essen und Euskirchen. Vor Ort sorgen 15 Autobahnmeistereien für fließenden Verkehr.

www.autobahn.de
Kontaktdaten für Presseanfragen:
Timo Stoppacher
+49 221 97 70 8-220
timo.stoppacher@autobahn.de
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung Rheinland
Außenstelle Köln
Deutz-Kalker Straße 18-26
50679 Köln


 

 

 


Verkehr Poll+ / Poller Nachbarschaft:

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Drehbrücke wegen Sanierung endgültig für mindestens 1Jahr gesprerrt

Die Stadt Köln hat die Drehbrücke über den Deutzer Hafen gesperrt.

 

Die Stadt Köln hat die Drehbrücke über den Deutzer Hafen gesperrt, um sofort notwendige Sanierung des denkmalgeschützten Bauwerks durchzuführen. Die Sperrung dauert offiziell bis zum 31.12.2021, es ist aber nach den vorher genannten Zahlen eher von Sommer 2022 auszugehen. Dabei geht es zunächst in erster Linie um Arbeiten am historischen Brückengeländer…

Konsequenz: Damit wird der Zugang von Deutz zum Poller Rheinufer auf nicht absehbare Zeit gesperrt und eine der meistfrequentierten Radpendlerwege (bis zu 8.000 Radfahrer täglich – ADFC) unterbrochen. Und entgegen der Zusagen der Stadt Köln ist keine geeignete Umleitung für Radfahrer z.B. über den Poller Kirchweg eingerichtet.

Warum wird die Drehbrücke zum jetzigen Zeitpunkt vor Beginn der Arbeiten für den Umbau des Deutzer Hafens überhaupt saniert?
Warum muss dabei die Drehung (und damit Sperrung) überhaupt erfolgen, wenn nach Schließung der Mühle nur noch ein gewerblicher Anlieger im Hafengelände (Theo Steil Schrotthandel) aktiv ist (für dessen gelegentliche Schiffstransporte dann die gesamte weitere Anliegerschaft und der Pendlerverkehr ausgesperrt wird)?
Und warum ist die Stadt Köln bei einem Kostenvolumen von ca. 3,5 Mio € (nur für die Sanierung der Drehbrücke, nicht für den Deutzer Hafen!) nicht in der Lage, z.B. eine Fahrradstraße über den Poller Kirchweg von der Drehbrücke zum Schnellert einzurichten? Eine jetzt erforderliche mehrfache Überquerung der Siegburger Straße ist für Radfahrer aufgrund des Verkehrs und der Ampelschaltung nicht akzeptabel.

Vom Zugang der vielen Spaziergänger in Corona-Zeiten zum Rheinufer und von Obdachlosen zur OASE-Betreuungsstätte will ich gar nicht reden.
Es hat sich leider wieder bestätigt, dass in dieser Stadt nichts wirklich durchdacht abläuft. Die Drehbrücke jedenfalls ist Geschichte – nicht nur aufgrund ihres Alters von 113 Jahren, sondern auch aufgrund der naheliegenden Vermutung, dass eine Wiedereröffnung vor Fertigstellung des neuen Deutzer Hafens wohl nicht mehr erfolgen wird. Das heißt viele von uns hatten jetzt am ersten frühlingshaften Wochenende die für immer letzte Gelegenheit, das altehrwürdige Bauwerk zu überqueren. Freuen wir uns auf den ersten bemannten Flug zum Mars, der ist absehbar.

 


 

 

1.Prüfung sagt: Wasserbusse wären ein interessanter Mobilitätsbaustein

Wie Stadt Köln berichtet wäre ein Wasserbussystem nicht nur realistisch, sondern auch Interessant.
Wir können gespannt sein, ob ein solch ein charmantes Angebot bald als KVB-Angebot von Wesseling nach Leverkusen geben wird.

 

 
 
 
Stadt Köln: Erster Zwischenbericht einer regionalen Machbarkeitsuntersuchung abrufbar

Basierend auf einem Beschluss des Rates der Stadt Köln hat die Stadtverwaltung im Frühjahr vergangenen Jahres gemeinsam mit den Städten Leverkusen und Wesseling eine Machbarkeitsuntersuchung für ein regionales und in den ÖPNV integriertes Wasserbussystem auf dem Rhein in Auftrag gegeben. Mittlerweile liegen hierzu erste Arbeitsergebnisse vor.

Erkenntnisse nach Abschluss der ersten Arbeitspakete

Der Zwischenbericht enthält Aussagen über die verkehrlichen Potenziale eines möglichen Wasserbussystems. Diese haben die Gutachter durch Verwendung eines eigens aufgesetzten Verkehrsmodells und unter Berücksichtigung der geplanten verkehrlichen und städtebaulichen Projekte ermittelt.

Demnach sind verkehrliche Potenziale für ein Wasserbussystem im Untersuchungsraum grundsätzlich vorhanden. Diese Potenziale sind jedoch nicht gleichmäßig verteilt, sondern vermehrt in den stark verdichteten Bereichen vorzufinden. Aber auch für aktuelle und zukünftige Stadtentwicklungsprojekte in Rheinnähe kann ein Wasserbussystem ein interessanter Mobilitätsbaustein sein.

Vom Rhein geht zudem eine erhebliche Barrierewirkung aus. Diese macht sich sowohl bei den heutigen Reisezeiten aller Verkehrsmittel als auch bei den bestehenden Nachfrageströmen der betrachteten Stadtteile untereinander deutlich bemerkbar. Ein Wasserbussystem könnte diese Barrierewirkung in Zukunft teilweise aufbrechen.

Die notwendigen Geschwindigkeiten, mit denen Wasserbusse unterwegs sein müssen, um gegenüber dem Auto oder dem ÖPNV konkurrenzfähig zu sein, sind auf vielen Relationen (Punkt-zu-Punkt) zumindest für Ziele in direkter Rheinnähe realistisch erreichbar. Zwischenhalte sind dagegen in einem Wasserbussystem deutlich zeitintensiver als bei Zug, Bahn oder Bus und müssen daher, im Sinne konkurrenzfähiger Reisezeiten, sehr überlegt gewählt werden. Linien- und Bedienkonzepte werden entwickelt

Basierend auf diesen Erkenntnissen und den auf Stadtteilebene heruntergebrochenen Potenzialen werden die Gutachter in einem nächsten Schritt verschiedene Linien- und Bedienkonzepte entwickeln, die anhand geeigneter qualitativer und quantitativer Kriterien einander gegenübergestellt und bewertet werden.

Die Linien- und Bedienkonzepte sollen darüber hinaus in den nächsten Monaten mit Vertreterinnen und Vertretern der politischen Gremien aus Leverkusen, Wesseling und Köln sowie relevanten Stakeholdern im Rahmen einer Akteurskonferenz ausführlich vorgestellt und diskutiert werden. Ziel ist es, auf Basis der gutachterlichen Analyse die zwei vielversprechendsten Konzepte zu identifizieren, die anschließend vertieft betrachtet werden.

Dies betrifft zum einen die betriebliche Machbarkeit, also ob und wie beispielsweise in den anzufahrenden Stadtteilen notwendige Anlegestellen genutzt bzw. errichtet werden können und wie diese anschließend in das bestehende ÖPNV-Angebot integriert werden können. Zum anderen werden die wirtschaftlichen Aspekte eingehender betrachtet. Dies geschieht mittels einer für ÖPNV-Projekte bewährten Methodik: Hierbei wird im Rahmen einer sogenannten „Vereinfachten Standardisierten Bewertung“ unter anderem eine Nutzen-Kosten-Analyse vorgenommen.

Am Ende soll die Machbarkeitsuntersuchung den politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern fachlich fundierte Grundlagen liefern, um entscheiden zu können, ob und wie das Projekt eines Wasserbussystems auf dem Rhein weiterverfolgt und hinsichtlich einer möglichen Inbetriebnahme konkretisiert werden kann.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Quelle: https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/mitteilungen/22926/index.html


 

Hinweis: Der Vorschlag dazu wurde genau 3 Jahre zuvor auch bei Verkehr Poll+ veröffentlicht:
VX-02 Wasserbus oder Wassertaxi auf dem Rhein (Fährbetrieb)  http://verkehrpoll.ideentausch.org/vx-02/

Drehbrücke wurde wegen Hochwasser gedreht / Vollsprerrung

DrehbrückeFoto 2020 Heike

Unklarheit.

Klar ist, dass die Drehbrücke seit Sonntag, 31.01.2021 auch für die Fußgänger und Radfahrer gesperrt ist. Die Hintergründe waren zunächst unklar, da entsprechende Schilder fehlten.

Wie wir durch Stadt Köln informiert wurden handelt es sich hierbei um eine übliches Vorgehen beim Hochwasser. Bei einem Hochwasser von 6,50 m (Kölner Pegel) muss die Brücke gedreht werden.
Die Schiffe und Boote, die üblicherweise unter der Brücke fahren können wären sonst gefährdet.

Eine endgültige Sperrung der Drehbrücke zur Sanierung der Brücke erfolgt aber in den nächsten Wochen. (Februar 2021)

Bauprojekt A4plus ist nun Sache des Bundes – Straßen.NRW ist raus

 

Bauprojekt A4plus ist nun Sache des Bundes – Straßen.NRW ist raus
 

Ab 1. Januar 2021 ist die ‚Autobahn GmbH des Bundes‘ für Planung, Bau, Erhaltung und Betrieb sowie Finanzierung der Autobahnen in ganz Deutschland zuständig. Damit nun auch für das Großprojekt A4plus. Straßen.NRW ist ab sofort nicht mehr verantwortlich.

Die Autobahnen gehören immer schon dem Bund, der auch das Geld dafür gibt. Doch für Betrieb, Erhalt und Ausbau des rund 13.000 Kilometer langen Autobahnnetzes in Deutschland waren bis Ende 2020 die Länder verantwortlich. In NRW übernahm diese Aufgaben die Landesbehörde Straßen.NRW.

Die Autobahn-Gesellschaft wurde im September 2018 gegründet mit dem Ziel, Finanzierung und Verwaltung ab 1. Januar 2021 in eine Hand zu legen, um Bauprojekte schneller, effizienter und wirtschaftlicher zu realisieren und um Ressourcen effektiver zu nutzen. Die Umstrukturierung ist wohl die größte Verwaltungsreform der vergangenen Jahrzehnte. Und die Zeit zur Umsetzung war knapp. Daher verwundert es nicht, dass der Start holprig verlief.

Offene Rechtsfragen, IT-Chaos, um alle Landesstraßenbauämter zusammenzuführen, Personalmangel, explodierende Verwaltungskosten und Zeitnot lassen die Mammutreform zu einem Fehlstart werden.“ So das knallharte Urteil von Reiner Hoznagel vom Bund der Steuerzahler, das er in einem ZDF-Bericht äußert.

Vor allem die Kosten stehen in der Kritik bei der von Verkehrsminister Andreas Scheuer zu verantwortenden Reform:

 

  • Die Kostenexplosion beim Aufbau der GmbH: aus den ursprünglich gut 40 Mio. Euro sind 325 Mio. Euro geworden.

  • Die Jahresmiete für das neue Berliner Verwaltungsgebäude in Höhe von 6.4 Mio. Euro.

  • Dazu gab es Ärger um zu hohe Managergehälter, sodass sich das übergeordnete Verkehrsministerium veranlasst sah, eine Prüfung zu beauftragen. Der Bericht ist fertig, aber das Scheuer-Ministerium veröffentlicht ihn nicht, selbst der Verkehrsausschuss im Bundestag darf ihn nicht einsehen.

Nun bleibt abzuwarten, ob die 1,8 Milliarden Euro, die im Bundeshaushalt 2021 für die Bundes-GmbH eingeplant sind, ausreichen. Laut einem Bericht des Deutschlandfunks könnte es bis 2025 sogar eine Finanzierungslücke von insgesamt 2,7 Milliarden Euro geben.

 
Die IT-Infrastruktur ist ebenfalls noch ein Problemkind des Staatsunternehmens und so wird es noch einige Wochen dauern bis auf der Webseite der Autobahn GmbH aktuelle Informationen zum Projekt A4plus zu finden sind.

 

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Webauftritt der Autobahn GmbH des Bundes: https://www.autobahn.de/

Pressemeldung von Straßen.NRW zur Änderung der Zuständigkeiten: https://www.strassen.nrw.de/de/presse/meldungen/meldung/neuausrichtung-ab-2021-strassen-nrw-bleibt-sichtbarer-kuemmerer-vor-ort-bei-bundes-und-landesstrassen-radwege-als-beitrag-zur-mo.html

 

 

 

 

 

Weitere Informationen:

Das Projekt „A4plus“ bei Straßen.NRW

Bericht von Straßen.NRW zum ersten Dialogforum

Präsentation zum ersten Dialogforum (PDF)

Video auf Invidious (guter Überblick über die Bürgerbeteiligung, aber schon veraltet, Auswahl der Beteiligten am Dialogforum ist schon Geschichte).

 

statisches Gutachten: Rodenkirchener Brücke muss abgerissen werden


CC BY-SA 4.0 Superbass via Wikimedia Commons

 

Kölner Presse veröffentlicht Hiobs-Botschaft am 13. Januar

Am 13. Januar 2021 platzte eine Bombe: Die Kölner Rundschau und der Kölner Stadt Anzeiger vermeldeten, dass ein statisches Gutachten besagt, dass die Rodenkirchener Brücke abgerissen werden muss, da sie dem geplanten Ausbau auf acht Spuren keinesfalls standhält. Somit sei der Bau einer neuen Autobahnbrücke unumgänglich.
 
Die Autobahn GmbH, die die Projektverantwortlichkeit für den Ausbau der A4 vom Grember Kreuz bis zum Kreuz Köln-Süd gerade erst Anfang des Jahres von dem Landesbetrieb Straßen.NRW übernommen hatte, hatte wohl das Ergebnis des statischen Gutachtens direkt an das Verkehrsministerium in Düsseldorf gegeben, um umgehend prüfen zu lassen, ob der Denkmalschutz für die Brücke aufgehoben werden kann, damit der Weg für einen Abriss frei ist.
 
Die Teilnehmer des Dialogforums A4plus wurden nicht informiert, dass die Ergebnisse des Gutachtens vorliegen, die eigentlich schon für Ende 2020 von Straßen.NRW angekündigt waren und die zunächst im Dialogforum vorgestellt werden sollten. Sie erfuhren die überraschenden Neuigkeiten aus der Zeitung. Das sorgte für Unmut. Und offensichtlich hat auch die Presse nur durch Zufall davon erfahren. Ob das nun bewußtes Kalkül der Autobahn Gmbh war oder dem Chaos bei der Projektübergabe geschuldet war, bleibt offen.
 
Einen Tag nach dieser Presseveröffentlichung, die vermutlich etliche Reaktionen und Anfragen bei der Autobahngesellschaft verursachte, verschickte die Autobahn GmbH einen schnell erstellten Infobrief mit den – zwischenzeitlich schon bekannten – Infos zu dem unumgänglichen Abriss und Neubau. Genannt wurden auch die weiteren Planungsschritte, die jetzt umgehend umgesetzt werden: die Untersuchung verschiedener Varianten und Trassenführungen, die den Verlauf der A4 dann vorgeben werden.
 
Die nächsten Tage folgten täglich weitere Presseberichten auf nahezu allen Kanälen, denn der Abriss des gerade mal 26 Jahre alten Bauwerks, das als Wahrzeichen der südlichen Stadtteile gilt, dazu den Schutz als Baudenkmal genießt und als wertgebendes Merkmal des Kulturlandschaftsbereichs gilt, ist für viele eine Katastrophe und Kritik kommt von allen Seiten.
 
Für den Wirtschaftsverkehr ist das eine verheerende Nachricht“, sagt Dr. Ulrich Soénius, Geschäftsführer Standortpolitik der Industrie- und Handelskammer zu Köln. „Eine jahrelange Beeinträchtigung dieser wichtigen Rheinquerung ist kaum vorstellbar – das würde einen regionalen Verkehrskollaps provozieren.“ Grundsätzlich begrüßt die IHK Köln die Spurerweiterung, aber Abriss und Neubau kämen nur in Frage, wenn die neue Leverkusener Brücke und die geplante neue Rheinquerung im Kölner Süden, die A553 von Godorf nach Porz, fertiggestellt seien.
 
Für eine Erweiterung der A4 sind zwar auch die Kölner CDU-Abgeordneten Heribert Hirte (MdB) und Oliver Kehrl (MdL), stellen aber auch klar, dass Abriss und Neubau nur dann denkbar sind, wenn vorab neben der neuen Rheinspange 553 auch der Ausbau der Leverkusener Brücke fertiggestellt sein müssen, sonst sei der Verkehrsfluss nicht zu gewährleisten.

Scharf kritisiert der SPD-Ortsverein Poll, Ensen, Westhoven die mangelnde Informationspolitik der neugegründeten Autobahn GmbH. Lukas Lorenz, örtliches Ratsmitglied und Mitglied im Kölner Verkehrsausschuss hält die Nicht-Information des Dialogforums für einen Super-Gau der Kommunikation und fordert: „dass die neue Autobahn GmbH endlich ein politisches Begleitgremium einrichtet, zu dem die gewählten Volksvertreter eingeladen werden. Ähnliche Verfahren bei der geplanten Rheinspange haben sehr geholfen, Vertrauen in das Vorgehen zu bringen.“ Lorenz befürchtet, dass Abriss und Neubau vermutlich fast über ein Jahrzehnt eine erhebliche Belastung für die Anlieger bedeuten würden.

Die Grünen in Köln und aus dem Rhein-Erft-Kreis lehnen in einer gemeinsamen Erklärung den Abriss und Neubau der Rodenkirchener Brücke ab. Sie halten die Grundlage der Bedarfsplanung für veraltet und fordern „eine regionale, intermodale Begutachtung der Verkehrsentwicklung mit der klaren Vorgabe, die Verkehre zu reduzieren, auf Schiene und Binnenschiff zu verlagern“. Dazu ist es ihre Idee, die Befahrung der Brücke durch differenzierte Mautsysteme zeitlich so zu organisieren, dass die nur in Spitzen auftretende Überbelastung vermieden wird.
 
Auch in Leserkommentaren, die unter anderem dem Kölner Stadt-Anzeiger zu entnehmen waren, wurde massiv Kritik an dem Abriss geübt und die generelle Frage gestellt, ob ein Autobahnausbau in Zeiten von Klimawandel und Verkehrswende überhaupt noch zeitgemäß ist.
 
Das nächste Treffen des Dialogforums ist nun für den 16. Februar terminiert. Dann soll das statische Gutachten im Detail vorgestellt werden. Vielleicht rechnet dann auch nochmal jemand nach? Gut wäre auch, Ideen von Bürger*innen zu prüfen, die vorschlagen ein Tempolimit zu installieren und den LKW-Verkehr mittels Radarkontrollen auf eine Spur zu zwingen oder auch das Mautsysteme so anzupassen, dass die Belastung für die Brücke verringert und ein Abriss des weltweit einmaligen Brücken-Denkmals verhindert werden kann.

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Weitere Informationen:

Das Projekt „A4plus“ bei Straßen.NRW

Bericht von Straßen.NRW zum ersten Dialogforum

Präsentation zum ersten Dialogforum (PDF)

Video auf Invidious (guter Überblick über die Bürgerbeteiligung, aber schon veraltet, Auswahl der Beteiligten am Dialogforum ist schon Geschichte).

 

Drehbrücke wird Anfang 2021 gesperrt

DrehbrückeFoto 2020 Heike

Nun endgültig: Drehbrücke wird Anfang 2021 gesperrt.
Die ursprünglich für Oktober geplante Sperrung der Drehbrücke ist nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben. Laut Information der Verwaltung vom 20.11.2020  wird die Generalsanierung Anfang 2021 starten, d.h. Die Brücke wird mindestens ein Jahr lang auch für Fußgänger und Radfahrer gesperrt sein. Die Sanierung ist aufgrund erhöhter Störanfälligkeit dringend erforderlich, so die Stadt Verwaltung.

Die Stadt will laut eigener Aussage für Radfahrer eine Umleitung über den Schnellert und Poller Kirchweg einrichten, also ohne Kreuzung der Siegburgerstraße.

Ein detaillierter Ablauf der Sanierungsarbeiten sowie Beginn und Dauer der Sperrung der Drehbrücke steht derzeit noch nicht fest.

 


Dazu ein Beitrag von Ichni, aktiver Poller

Warum die Sanierung vor dem Umbau des Deutzer Hafens erforderlich ist erschließt sich nicht wirklich. Bereits jetzt ist der Schiffsverkehr – und damit die regelmäßige Drehung der Brücke – auf ein Minimum reduziert. Auch wenn hier grundsätzlich das Risiko einer Havarie der Brücke besteht – wenn spätestens nach dem anstehenden Umzug der Mühlen und der Theo Steil KG keine Bewegung der Brücke mehr erforderlich ist stört auch keine Störanfälligkeit.
Meine Prognose: Die Drehbrücke wird für die Sanierungsarbeiten quer zur Fahrbahn gedreht und erst nach der Einweihung des Sportboothafens und nach Fertigstellung des neuen Deutzer Hafengeländes wieder für den Fuß- und Radverkehr aufgemacht. Ich weiß nicht ob ich dies noch als aktiver Radfahrer erleben werde. Dies bedeutet aber der von Radpendlern und Ausflüglern benutzte Weg am Rheinufer entlang für mindestens die nächste Dekade eine Sackgasse sein wird.
Jedenfalls können wir auf die Umleitungsstrecke für die Radfahrer und die beidseitig zu befahrende rheinseitige Engstelle an der Kreuzung Hasental gespannt sein.

 

 

Webinar zum Deutzer Hafen

Webinar zum Deutzer Hafen

Mittwoch, 11.11.2020, 12:00-13:00 Uhr 

„Nachhaltige Stadtentwicklung: Der Deutzer Hafen – Vom Industrieareal zum Quartier der Zukunft“

Karneval fällt dieses Jahr sowieso aus. Ein Kontrastprogramm am Elften im Elften bietet die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH.
Sie veranstaltet ein Webinar (GoToWebinar) zum Deutzer Hafen mit:
Andreas Röhrig (Geschäftsführer von „moderne Stadt“)
Markus Greitemann (Beigeordneter für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft)
Markus Gerharz (Immobilienmanager Verlag – Moderation)
Titel: „Nachhaltige Stadtentwicklung: Der Deutzer Hafen – Vom Industrieareal zum Quartier der Zukunft“
Zeit: 11.11.2020, 12:00-13:00 Uhr
Für die Übertragung der „Paneldiskussion“ ist eine Anmeldung erforderlich, hier geht es zur Anmeldeseite.

 

 

 

 

 

 

 

 

Infoveranstaltung zum Autobahnausbau A4


Informationsveranstaltung zum Autobahnausbau A4 inkl. die Verbreiterung der Rodenkirchener Brücke

Neuer Termin
Montag, 28.09.2020
19 Uhr

Veranstalter: Bürgerverein Poll
im Bürgerzenturm APS
Poller Hauptstraße 65, 51105 Köln

 

Veranstalter: Bürgerverein Poll


Die Planung zum Ausbau der A4 beginnt. Das Projekt hat den Namen „A4plus“ bekommen und beinhaltet den 8-streifigen Ausbau der an Köln-Poll vorbeiführenden Autobahn zwischen den Autobahnkreuzen Köln-Süd und Köln-Gremberg einschließlich Umbau oder Neubau der Rodenkirchener Brücke (auch ein Tunnel ist möglich).

Eine Bürgerbeteiligung wird von Straßen.NRW geleitet.
Das erste „Dialogforum“ hat bereits am 25. Juni 2020 im Porzer Rathaussaal stattgefunden.

Die Vorsitzende des Bürgervereins Ute Ahn möchte von der ersten Bürgerbeteiligung berichten.
Dazu lädt sie Mitglieder und interessierte Bürger zu einer Veranstaltung im „Bürgerzentrums APS“ ein.

Adresse: Poller Hauptstraße 65, 51105 Köln (APS)
Termin: 28.09.2020 um 19 Uhr  (Montag, 13. Juli 2020, 19:00 Uhr)

Die Veranstaltung des Bürgervereins findet unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln statt.
Die Gesamtzahl der Teilnehmenden ist „coronabedingt“ begrenzt.

Ute Ahn bittet daher um Voranmeldung per E-Mail unter:
ute.ahn[at]bv-poll.koeln

Ferner bittet der Bürgerverein einen Nasen- und Mundschutz mitzubringen!
Getränke können selbst mitgebracht werden!
Wer sich nicht wohlfühlt sollte der Veranstaltung fern bleiben!

Der Bürgerverein möchte auch vor Ort Kontaktdaten erheben, um eine spätere Rückverfolgbarkeit der Infektionsketten durch das Gesundheitsamt zu ermöglichen.
Die Adressdaten vor Ort werden allein zu diesem Zweck genutzt.

 


–>dabei sein<–
Lassen Sie sich auf unserem Verteiler zu diesem Thema aufnehmen, um informiert zu bleiben und sich ggf. zu beteiligen!


 

Weitere Informationen:

Das Projekt „A4plus“ bei Straßen.NRW

Bericht von Straßen.NRW zum ersten Dialogforum

Präsentation zum ersten Dialogforum (PDF)

Video auf Invidious (guter Überblick über die Bürgerbeteiligung, aber schon veraltet, Auswahl der Beteiligten am Dialogforum ist schon Geschichte).

 

Rheinbrücke Deutzer Hafen / Realisierungswettbewerb für den Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke soll bis 2022 abgeschlossen sein.

Stadtverwaltung schlägt Realisierungswettbewerb für den Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke über den Rhein zum Deutzer Hafen vor

Machbarkeit von Fuß- und Radwegbrücken über den Rhein soll geprüft werden

Die Verwaltung legt der Bezirksvertretung Innenstadt in seiner Sitzung am 27. August 2020 und dem Verkehrsausschuss am 1. September 2020 eine Beschlussvorlage zur Durchführung eines Realisierungswettbewerbes vor. Es geht dabei um den Neubau von zwei Fuß- und Radwegbrücken über den Rhein, eine davon am Deutzer Hafen. Nach weiterer Gremienbeteiligung soll der Rat anschließend am 10. September 2020 über die Vorlage entscheiden.

Die Stadt Köln beabsichtigt einen Realisierungswettbewerb für die beiden neuen Fuß- und Radwegbrücken über den Rhein auf Höhe des Ubierrings und der Bastei durchzuführen. Die südliche Fuß- und Radwegbrücke soll den Ubierring mit dem neuen Quartier Deutzer Hafen verbinden, die nördliche Brücke den Theodor-Heuss-Ring mit dem Rheinpark. Aufgrund der städtebaulichen Bedeutung der Baumaßnahmen und der komplexen Randbedingungen soll ein Realisierungswettbewerb durchgeführt werden, um alternative Ideen und optimierte Konzepte zu finden. Der Wettbewerb wird durch ein externes Planungsbüro betreut.

Die Kosten für den Realisierungswettbewerb betragen 1,16 Millionen Euro. Der Abschluss des Realisierungswettbewerbes wird im Jahr 2022 erwartet.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln (Freitag, 24. Juli 2020, 14:25 Uhr)

Ratsinformationssystem, Vorlage 0528/2020

 

STRABAG-Hochhaus: mehr Lärm für Poll?

STRABAG-Hochhaus: mehr Lärm für Poll?
(Stellungnahmen waren bis 17.09.2020 möglich)

In Köln-Deutz, direkt an der Grenze zu Köln-Poll möchte die STRABAG AG ein neues Bürohochhaus mit 16 Geschossen und einer Höhe von 60 Metern bauen.

Eine Visualisierung des Hochhauses gibt es im Ratsinformationssystem zu sehen (PDF).

Das Hochhaus wird unmittelbar an der Güterzug-Strecke liegen, deshalb ist zu befürchten, dass es Verkehrslärm von den Zügen in die Poller Wohngebiete reflektiert.

Die Gremien der Stadt beraten über die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens unter dem Arbeitstitel: „Hochpunkt Siegburger Straße“, Vorlage 0969/2020.

Die Öffentlichkeit soll beteiligt werden, dazu wird das städtebauliche Planungskonzept vom 03.09.2020 bis zum 17.09.2020 im Kundenzentrum Innenstadt und im Stadtplanungsamt (Stadthaus) ausgehangen, eine schriftliche Stellungnahme kann bis zum 17.09.2020 an den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Innenstadt* erfolgen.

 

Näheres dazu in dieser Mitteilung der Stadt Köln.
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/planen-bauen/bebauungsplaene/aktuelle-bebauungsplaene/hochpunkt-siegburger-strasse-koeln-deutz

 

 

 

*) Bezirksbürgermeister Andreas Hupke
bezirksbuergermeister.hupke (a) stadt-koeln.de
Telefon: 0221 / 221-91300
Postadresse:
Bezirksrathaus Innenstadt
Bezirksbürgermeister Hupke
Ludwigstr. 8
50667 Köln

 

 

VX-07 Güterzugstrecke einhausen (Lärmschutz)

VX-07 Güterzugstrecke einhausen (Lärmschutz)

Die geplanten Hochhäuser am Deutzer Hafen werden viel Verkehrslärm von der Güterzugstrecke nach Poll reflektieren. Die Güterzugstrecke sollte komplett eingehaust werden (Lärmschutzwände mit Dach). Das Lärmproblem wäre behoben und es würden interessante Flächen entstehen, z.B. für Begrünung, breite Radschnellwege oder Urban Gardening.

 

VX-06 Hochhäuser am Deutzer Hafen begrünen (Lärmschutz)

VX-06 Hochhäuser am Deutzer Hafen begrünen (Lärmschutz)

Die geplanten Hochhäuser am Deutzer Hafen werden viel Verkehrslärm von der Güterzugstrecke nach Poll reflektieren. Wenn die Fassaden der Hochhäuser komplett begrünt werden, könnte der Lärm gemindert werden und das Mikroklima verbessert werden. Zumindest die zum Bahndamm gelegene Seite (Südseite!) könnte begrünt werden.

 

 

AX-01 Mehr Lärm durch Hochhäuser am Deutzer Hafen

AX-01 Mehr Lärm durch Hochhäuser am Deutzer Hafen

Die Hochhausbebauung im Neubaugebiet Deutzer Hafen wird viel Verkehrslärm nach Poll reflektieren, besonders den Lärm von der Güter-Eisenbahn-Trasse zur Südbrücke.

Die Gebäude schützen den Deutzer Hafen, aber belasten Köln-Poll.

Das erste Hochhaus wird das Gebäude der STRABAG AG sein. Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren ohne Durchführung einer Umweltprüfung beschlossen.

Weiterführende Links:

https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/planen-bauen/bebauungsplaene/aktuelle-bebauungsplaene/hochpunkt-siegburger-strasse-koeln-deutz

https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=94644

 

Infoveranstaltung zum Autobahnausbau A4 / (verschoben!!!)

Verschoben
Den neuen Termin werden wir –>hier bekannt geben


Informationsveranstaltung zum Autobahnausbau A4 inkl. die Verbreiterung der Rodenkirchener Brücke

Neuer Termin wurde am 08.09.2020 über Facebook bekannt gegeben
Montag,28.09.2020 um 19 Uhr

Weitere Infos: http://verkehrpoll.ideentausch.org/a4-03/

Veranstalter: Bürgerverein Poll

 

 

 

 


Alte Informationen vom Juli 2020 zum verschobenen Veranstaltung:

Die Planung zum Ausbau der A4 beginnt. Das Projekt hat den Namen „A4plus“ bekommen und beinhaltet den 8-streifigen Ausbau der an Köln-Poll vorbeiführenden Autobahn zwischen den Autobahnkreuzen Köln-Süd und Köln-Gremberg einschließlich Umbau oder Neubau der Rodenkirchener Brücke (auch ein Tunnel ist möglich).

Eine Bürgerbeteiligung wird von Straßen.NRW geleitet.
Das erste „Dialogforum“ hat bereits am 25. Juni 2020 im Porzer Rathaussaal stattgefunden.

Die Vorsitzende des Bürgervereins Ute Ahn möchte von der ersten Bürgerbeteiligung berichten.
Dazu lädt sie Mitglieder und interessierte Bürger zu einer Veranstaltung auf dem Hof des Bürgerzentrums Ahl Poller Schull e.V. (APS) ein.

Adresse Poller Hauptstraße 65, 51105 Köln (Auf dem Hof vom Bürgerzentrum APS)
Termin: Montag, 13. Juli 2020, 19:00 Uhr —–> 28.09.2020 um 19 Uhr

Die Veranstaltung des Bürgervereins findet unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln statt.
Die Gesamtzahl der Teilnehmenden ist „coronabedingt“ begrenzt.

Ute Ahn bittet daher um Voranmeldung per E-Mail unter:
ute.ahn[at]bv-poll.koeln

Ferner bittet der Bürgerverein einen Nasen- und Mundschutz mitzubringen!
Getränke können selbst mitgebracht werden!
Wer sich nicht wohlfühlt sollte der Veranstaltung fern bleiben!

Der Bürgerverein möchte auch vor Ort Kontaktdaten erheben, um eine spätere Rückverfolgbarkeit der Infektionsketten durch das Gesundheitsamt zu ermöglichen.
Die Adressdaten vor Ort werden allein zu diesem Zweck genutzt.

 

 


Verkehr Poll+ hält Sie gerne informiert.
Lassen Sie sich auf unserem Verteiler zu diesem Thema aufnehmen, um informiert zu bleiben und sich ggf. zu beteiligen!


 

 

Weitere Informationen:

Standort der Veranstaltung

Das Projekt „A4plus“ bei Straßen.NRW

Bericht von Straßen.NRW zum ersten Dialogforum

Präsentation zum ersten Dialogforum (PDF)

Video auf Invidious (guter Überblick über die Bürgerbeteiligung, aber schon veraltet, Auswahl der Beteiligten am Dialogforum ist schon Geschichte).

 

Drehbrücke in Deutz wird ab Herbst 2020 für ca. ein Jahr gesperrt!

Die Drehbrücke im Deutzer Hafen soll ab Oktober 2020 für mehr als ein Jahr zur Sanierung „gedreht“ und damit für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt werden. Während die Befahrung für Autofahrer sowieso nur als „Schleichweg“ neben der Hauptverbindung Siegburger Str. dient ist der Weg besonders für Radfahrer eine wichtige Verbindung auf der rechten Rheinseite. Mit der Sperrung wird einer der meistbefahrenden Radfernroute vom Kölner Süden in den Norden und zu den Brückenverbindungen in die Innenstadt unterbrochen. Die von den Grünen vorgeschlagene Einrichtung einer Behelfsbrücke wird wohl nicht realisiert. Damit droht dem Radverkehr über mehr als ein Jahr (nach den Erfahrungen mit städtischen Bauprojekten wohl mindesten 18 Monate) eine umständliche Umfahrung mit mehrfahrer Überquerung der Siegburgerstr Str.


Geplante Sanierungsmaßnahmen

  • Erneuerung des Korrosionsschutzes für die gesamte Brücke
  • Die Gehwege sowie die Übergangskonstruktion werden dem Stand der Technik angepasst.
  • Stahlbauteile die aufgrund von Korrosion stark geschädigt sind, werden ausgetauscht. Stahlbauteile, die zu erhalten sind, werden saniert.
  • Die Geländer werden demontiert und denkmalgerecht restauriert.
  • Die Antriebswelle wird mit den dazugehörigen Zahnrädern erneuert.
  • Der Zugang zum Maschinenhaus wird den Vorschriften der Arbeitssicherheit angepasst.
  • Die voraussichtlichen Gesamtkosten liegen derzeit bei rund 3,7 Millionen Euro.

https://www.stadt-koeln.de/artikel/67910/index.html


Hinweis: Fehlede Informationen folgen, sobald das Orga.Team der Nachbarschaft dazu kommt.
Tipp: Verkehr Poll+ ist ein offener Arbeitskreis der Poller Nachbarschaft. DH: Sie haben das Recht dabei zu sein. (auch online)