Deutzer Hafen – Informationsveranstaltung 07.09.2021

Deutzer Hafen – Informationsveranstaltung 07.09.2021

Unter dem Motto: „Deutzer Hafen – gute Räume für die Öffentlichkeit“ findet am Dienstag, dem 7. September 2021 ab 15:00 Uhr eine Informationsveranstaltung der Stadt Köln in Zusammenarbeit mit moderne stadt statt.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Erkundungstour rund um den Hafen. Ausgangspunkt ist der Platz vor der Essigfabrik, Siegburger Straße 110, 50679 Köln (in Höhe der Stadtbahn-Haltestelle „Poller Kirchweg“). Im Hafen wird es fünf Stationen auf der Besichtigungstour geben. Die Stationen sind durch einen Pendelbus miteinander verbunden.

 

Erkundungstour Deutzer Hafen
15 Uhr – 18:30 Uhr
ohne Anmeldung

STARTPUNKT – Kulturplatz an der Essigfabrik:
Siegburger Straße 110, 50679 Köln
STATION 1 – Kulturplatz an der Essigfabrik:
Den Deutzer Hafen erschließen
STATION 2 – Marktplatz:
Einkaufen im Stadtteil
STATION 3 – Hafenplatz:
Wasser und Promenaden erleben
STATION 4 – Kranpark:
Industrielles Erbe und Parks
STATION 5 – Hafenpark:
In Bewegung bleiben

Abendveranstaltung

außerdem gibt es noch eine Abendveranstaltung, auf der nur mit Einladung (Losverfahren) und Beachtung der 3G-Corona-Regeln Zutritt besteht.
ABENDVERANSTALTUNG – Holzhalle:
Informationsveranstaltung um 19:00 Uhr

Weitere Informationen

Mehr Infos befinden sich im Veranstaltungskalender der Stadt Köln und auf der Projektseite der Stadt Köln sowie auf den Seiten von moderne stadt.

Quelle: Newsletter von moderne stadt

Wir hoffen, daß die Corona-Situation die Veranstaltung zulassen wird und freuen uns auf interessante Einblicke in bisher nicht zugängliche Areale des Deutzer Hafens.

 

 

Pendelbus zwischen Drehbrücke und Poller Wiesen startet!

Pendelbus zwischen Drehbrücke und Poller Wiesen startet!

Ein Pendelbusverkehr zwischen der Haltestelle Drehbrücke an der Siegburger Straße und den Poller Wiesen startet am Samstag, dem 3. Juli 2021!

Er dient dazu, Fußgängern die andere Seite der langfristig gesperrten Drehbrücke erreichen zu lassen und die Landzunge der Poller Wiesen hinter dem Hafenbecken zu erschließen.

Spezifikationen:

  • der Bus ist kostenlos
  • er verkehrt etwa im 20-Minuten-Takt
  • Betriebszeiten: mo-sa 6-20 h, so 9-20 h
  • Fahrzeug: 19-sitziger Kleinbus
  • Liniennummer: keine!

Stationen:

  • Drehbrücke (Anschluss Linie 7)
  • Poller Kirchweg Ecke Am Schnellert
  • „Deutzer Hafen“ (Alfred-Schütte-Allee ca. Hausnummer 10)
  • Molenkopf an den Poller Wiesen (Alfred-Schütte-Allee an der Kurve zur Drehbrücke)

Schade, es gibt leider keine Haltestelle unmittelbar am Treppenturm der Südbrücke. Auch an der KVB-Haltestelle „Poller Kirchweg“ (Linie 7) ist kein Halt vorgesehen.

Wünschenswert wäre gewesen, wenn jetzt schon ein regulärer Linienbus in den Deutzer Hafen verkehren würde, der über den reinen Pendelverkehr hinausgeht und weitere Anschlüsse bringt. Seit langem ist eine Änderung des Linienwegs der Buslinie 150 geplant. Er soll von Mülheim kommend nicht mehr zum Kalker Odysseum fahren sondern stattdessen über die Siegburger Straße in den Deutzer Hafen und weiter nach Poll. Seit Jahren wird diese Änderung hinausgeschoben. Jetzt wäre der Bedarf da und der 150er könnte die Stationen des provisorischen Pendelbusses bedienen.

Aber zunächst können wir uns über die schnelle Einfürhrung des Pendelbusses freuen.

Empfehlung: Bitte den Bus häufig nutzen, damit der hohe Bedarf registriert wird und ein dauerhafter Linienbus zum Deutzer Hafen endlich eingerichtet wird!

Pressemeldung der Stadt Köln

Streckenplan Bus-Shuttle Deutz

Der TOP 5.2.9 in der Sitzung der BV Innenstadt

Niederschrift der Sitzung der BV Innenstadt vom 10.06.2021, dort bitte zum TOP 5.2.9 scrollen

 

„Ideenwoche“ zur Verkehrswende 27.06.2021 – 04.07.2021

Ideenwoche „Verkehrswende“
27.06.2021 bis 04.07.2021
Nutzen Sie verschiedene Aktionen und Angebote lokal und regional!
Das Beste: Auch Sie können Ihre Stimme öffentlich eintragen!

Worum geht es?
Das Wort Verkehrswende ist stark in Mode. Auch alle Parteien haben das Wort „Verkehrswende“ in ihre Agenda aufgenommen.
Aber die Vorstellungen über die Bedeutung und den Zeitplan für eine Verkehrswende gehen stark auseinander.
Diese reichen von:
„Weiter so, bis das Unvermeidliche sich irgendwann von alleine durchsetzt“
bis
„Aktive Verkehrswende durch die Reduktion des Verkehrsaufkommen auf der Straße, mit jeder Entscheidung und Handlung“

Der Arbeitskreis Verkehr Poll+ startet eine Aktionswoche mit dem Titel „Verkehrswende vor der Haustür bis Berlin“.
Hierzu sind alle Akteure und Interessierten eingeladen ihre Vorstellungen und ihre Zeitpläne für eine Verkehrswende einzubringen.

 

„Verkehrswende vor der Haustür bis Berlin“ Infowoche 30.05.2021 – 06.06.2021

Infowoche „Verkehrswende“
vom 30.05.2021 bis zum 06.06.2021
fanden verschiedene Aktionen und Angebote lokal und regional statt

Worum geht es?
Das Wort Verkehrswende ist stark in Mode. Auch alle Parteien haben das Wort „Verkehrswende“ in ihre Agenda aufgenommen.
Aber die Vorstellungen über die Bedeutung und den Zeitplan für eine Verkehrswende gehen stark auseinander.
Diese reichen von:
„Weiter so, bis das Unvermeidliche sich irgendwann von alleine durchsetzt“
bis
„Aktive Verkehrswende durch die Reduktion des Verkehrsaufkommen auf der Straße, mit jeder Entscheidung und Handlung“

Der Arbeitskreis Verkehr Poll+ startet eine Aktionswoche mit dem Titel „Verkehrswende vor der Haustür bis Berlin“.
Hierzu sind alle Akteure und Interessierten eingeladen ihre Vorstellungen und ihre Zeitpläne für eine Verkehrswende einzubringen.

 

A4Plus und Rodenkirchener Brücke — öffentliche Anfrage an die Parteien

Öffentliche Anfrage
Position der Parteien zum Projekt „A4 Plus“

Ende März 2021 hat der AK Verkehr Poll+ alle Parteien und Einzemandatsträger der Bezirksvertretung Porz sowie die verkehrspolitischen Sprecher der Parteien im Kölner Rat angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten. Nachfolgend sehen Sie die erfolgten Rückmeldungen.

Unsere Fragen zielten auf folgende 3 Punkte:

1. Postion zum Projekt „A4 Plus“

2. Begründung für die Position

3. Position zum Abriss der Rodenkirchener Brücke

Neutrale Aufforderung:
Liebe Nachbarin, lieber Nachbar,
bitte berücksichtigt bei eurer Wahlentscheidung im September
auch die unten stehenden
Rückmeldungen/Reaktionen der Parteien!

Leider scheinen nicht alle Volksverter*innen eine Meinung zu diesem Thema zu haben, oder sie möchten sich hierzu lieber nicht öffentlich äußern.

*Hinweis: Die Parteien wurden in der Reihenfolge ihrer Rückmeldungen in den oberen Tabs eingetragen. Bei den Parteien ohne Rückmeldung haben wir uns an die Reihenfolge der letzten Wahlergebnisse in Köln orientiert. Auch nachträgliche Stellungnahmen werden wir hier veröffentlichen.

 

Termin für das 4.Dialogforum wurde heute bekannt gegeben. Es ist 27.05.2021

Heute wurde der Termin für das 4.Dialogforum bekannt gegeben: Es ist Donnerstag, 27.05.21

Inhalte
– die Ergebnisse der Raumanalyse aus der Umweltverträglichkeitsstudie
– die Auswahl an Varianten.

 


Dialogforum:
In dem Gremium sitzen zum einen zufällig ausgewählte Bürger*innen des Planungsraums, die über ein Bewerbungsverfahren einen Platz erhalten haben. Darüber hinaus wurden Vertreter*innen aus Verbänden, zivilgesellschaftlichen Gruppen und politischen Institutionen sowie direkt von der Planung betroffene Anrainer in das Gremium eingeladen.

Beteiligung des Arbeitskreis Verkehr Poll+ im Diralogforum nicht möglich
Der offene Arbeitskreis der Poller Nachbarschaft Verkehr Poll+ wurde im Diralogforum auch auf Antrag nicht aufgenommen. Die Begründung lautet: Es sind bereits zu viele Personen im Dialogforum.

Arbeitskreis Verkehr Poll+
Facharbeitskreis der Bürgerschaft zum Thema Verkehr in und um den Stadtteil Köln-Poll ist seit 2017 aktiv. Der Arbeitskreis steht seit Jahren im regen Kontakt mit sonstigen beteiligten Akteuren für den Verkehr und sorgt für eine transparente Kommunikation zu der Nachbarschaft. Gleichzeitig kümmert sich Verkehr Poll+ um die Dokumentation der Anliegen und Ideen der Nachbarschaft und übermittelt diese an die zuständigen Stellen weiter.

Das Protokoll der 3. Sitzung des Dialogforums ist nun veröffentlicht

Das Protokoll der 3. Sitzung des Dialogforums vom 16.02.21 wurde nun am 05.05.2021 auf der Mediathek Seite der Autobahn GmbH veröffentlicht. PDF
 
 

Auszug aus dem Protokoll der 3.Sitzung:
 
Aktuelle Tragfähigkeit
Herr Schumm sowie Herr Epstein (Projektleiter bei der Autobahn GmbH) bestätigen, dass die Rodenkirchener Brücke für die aktuelle Verkehrslage ausreichend sicher ist. Die zuvor genannten rechnerischen Defizite sind bekannt, für diese werden jedoch bereits Maßnahmen getroffen. Zudem wird die Brücke weiterhin regelmäßig beobachtet und es werden turnusmäßige Bauwerkprüfungen vorgenommen.
 
Restnutzungsdauer (Schätzung Autobahn GmbH)
Auch ohne einen Ausbau der A4 muss die Brücke früher oder später zurückgebaut und ersetzt werden. Die Verantwortlichen der Autobahn GmbH schätzen die Restnutzungsdauer der Rodenkirchener Brücke auf ca. 15 Jahre ein, wobei die Restnutzung aber noch genauer berechnet werden muss.
 
Zudem kommt die Frage auf, ob auch eine Tunnellösung für den neuen Verkehr möglich wäre, sodass die Rodenkirchener Brücke für den Fuß- und Radverkehr genutzt werden kann. Hierzu erläutert Herr Schumm, dass dies im Sinne der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit einer achtzigjährigen Brücke nicht zielführend und wirtschaftlich ist, da mit regelmäßigen Instandhaltungsmaßnahmen zu rechnen wäre und diese wie bereits erläutert nur schwer umzusetzen sind. Frau Schaffrath ergänzt, dass es das Ziel ist, für die Rodenkirchener Brücke eine langfristige Lösung zu schaffen.
 

Alfred-Schütte-Allee wird ab 01.04.2021 zum 30 km/h Zone (Inkl. Blitzer)

Die Stadt Köln teilt am 01.04.2021 mit, dass diese Maßnahme eingeleitet wurde, um der Raser-Szene die Bühne wegzunehmen.

            • Im Abschnitt der Alfred-Schütte-Allee zwischen „Am Schnellert“ (Südbrücke) und Müllergasse wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit ohne zeitliche Beschränkung auf 30 Stundenkilometer herabgesetzt. Die Geschwindigkeitsbeschränkung wird durch die Stadt Köln mit einer Messanlage überwacht.        
      • Im gleichen Abschnitt werden die jeweiligen Zufahrten zwischen 18 und 6 Uhr für den Durchfahrtsverkehr gesperrt, lediglich der Anliegerverkehr ist zugelassen. Die entsprechenden Beschilderungen werden bereits heute Nachmittag umgesetzt. Zudem werden Polizei und Ordnungsamt vor Ort verstärkt kontrollieren. Zusätzlich wurde vereinbart, dass die Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geprüft wird.  

Quelle: Stadt Köln

Trennung der Linie 7 an (H) Ensen Gilgaustraße vom Dienstag, 06.04.2021 bis Freitag, 09.04.2021

KVB informiert:

Ab Dienstag, 06.04.2021 (3 Uhr) bis Freitag, 09.04.2021 (Genau genommen bis Samstag bis 3 Uhr) fährt die Linie 7, von Frechen kommend, nur bis (H) Ensen Gilgaustraße. Ab hier übernimmt der ErsatzBus 107 den gesperrten Streckenabschnitt bis (H) Porz Markt. Kommen Sie mit der Linie 7 aus Zündorf, endet die Fahrt an der (H) Porz Markt. Ab hier übernimmt der ErsatzBus 107 den gesperrten Streckenabschnitt bis (H) Ensen Gilgaustraße. Die Aushangfahrpläne finden Sie auf der Baustellenseite.

Neue Webseite zum Projekt A4plus bei der Autobahn GmbH online

Zum 01.01.2021 hat die bundeseigene Autobahn GmbH das Projekt A4Plus (Ausbau der A4 / u.a. zwischen dem Gremberger Kreuz und dem Kreuz Köln-Süd) offiziell von Straßen.NRW übernommen.
Die Autobahn GmbH hat nun am 30.03.2021 eine Webseite mit Infos zu dem Projekt veröffentlicht.

www.a4plus.koeln

Auf dieser Seite finden sich übersichtlich sämtliche Infos zu der geplanten Großbaustelle „A4plus“. Der Navigationspunkt Mediathek liefert neben den 1.Teil des bisherigen Gutachtens auch Videos unter anderem von der Vorstellung des statischen Gutachtens.

Im Wortlaut vermeldet der Pressesprecher Timo Stoppacher zum Launch des neuen Webauftritts:

„Wir freuen uns sehr Ihnen mitzuteilen, dass die neue Projektwebseite der Autobahn GmbH für das Projekt A4plus nun online ist! Sie finden die Webseite unter folgendem, gerade für Köln passenden Link: www.a4plus.koeln.
Wir haben auch gleich zum Start neue Inhalte bereitgestellt. Unter anderem erklärt ein neuer Artikel, wie der Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) festgelegt wurde. Weiterhin finden Sie dort einen kurzen Bericht zur 3. Sitzung des Dialogforums und – wie von den Teilnehmenden auf der Sitzung angeregt – eine Erläuterung, wie die Planungen zu den Rheinquerungen Rodenkirchen, Rheinspange, Leverkusen und Bonn zusammenhängen.
Weiteres Material wie Videos sowie Gutachten und andere Dokumente zum Projekt finden Sie wie gehabt in der Mediathek.
Wir freuen uns sehr, mit dieser neuen Seite nun noch mehr Spielraum für weitere Inhalte und mehr direkte Interaktion zu haben und werden uns umso mehr bemühen, die Projektwebseite als zentrale inhaltliche Anlaufstelle auszugestalten und zu etablieren. Insbesondere der fachliche Bereich im Reiter „Ausbau der A4“ wird natürlich Schritt für Schritt um weitere Unterseiten ergänzt.
Schauen Sie sich die Webseite gerne einmal an. Wir freuen uns sehr über Ihr Feedback!“  Autobahn GmbH (A4 Plus / Köln)

VS-15 die vorhandene Sonderstreifen auf der Rodenkirchener Brücke für „RAD+ Verkehr“ freigeben

VS-15 die vorhandene Sonderstreifen auf der Rodenkirchener Brücke für „RAD+ Verkehr“ freigeben

Bei der letzten Erweiterung der Rodenkirchener Brücke 1994 wurden vorsorglich 2 Spuren für die eventuelle zukünftige Erweiterungen angelegt.  Diese könnte man nun für die Verkehrswende nutzen. Schließlich soll man nicht auf die Verkehrswände warten, sondern man muss sie jetzt gestalten.
Die vorhandene Sonderstreifen sollen daher als „RAD+ Strecke“ verwendet werden und an eine „RAD+ Schnellstrecke“ zwischen den Stadtteilen und Zentrum angeschlossen werden.

RAD+: Der Überbegriff RAD+ könnte folgende Kategorien enthalten: Fahrräder, E-Räder, E-Roller, Führerscheinfreie E-Fahrzeuge (25km/h), E-Minibuse ÖPNV (25km/h), Autonome ÖPNV (25km/h), …

 


 

Andere Vorschläge und Lösungen zum Thema Autoverkehr:  

 

A4 Plus / Ein neuer Vorschlag: A4 in einem Tunnel unterm Rhein und Rodenkirchener Brücke als Promenade

Nach einem Bericht des Kölner Stadtanzeigers hat die CDU nun vorgeschlagen die denkmalgeschützte Brücke als Promenade zu erhalten. Und A4 soll unterm Rhein geführt werden.

Es gibt wieder eine interessante Idee zu A4 & Rodenkirchener Brücke. Unter dem Titel: „Visionen für den Kölner Süden“ stellt die CDU Rodenkirchen eine neue Idee vor. Demnach soll die angedachte Verbreiterung der A4 auf 8 Spuren (A4 Plus) über einen Tunnel unter dem Rhein geführt werden. Die Rodenkirchener Brücke soll erhalten bleiben und als begrünte Fußgänger- und Fahrradbrücke mit enormer Aufenthalts- und Naherholungsqualität genutzt werden.

Link zum Artikel (CDU Rodenkirchen): https://cdu-rodenkirchen.com/visionen-fuer-den-koelner-sueden-die-rodenkirchener-bruecke-erhalten-untertunneln-und-als-fussgaenger-und-fahrradbruecke-zum-neuen-hotspot-umnutzen

 
Weitere Informationen folgen….

Baldige Verbesserungen der Wegeführung während Sanierung der Drehbrücke wird geprüft

 

Baldige Verbesserungen der Wegeführung während Sanierung der Drehbrücke wird geprüft

Der Krisenstab der Stadt Köln hat die Verwaltung beauftragt Maßnahmen zu prüfen, die die Wegeführung im Bereich der Drehbrücke in Deutz verbessern. Den Beschluss hatte das Gremium am Freitag, 12. März 2021, gefasst. Aus Pandemiegründen ist eine Entzerrung der Fußgänger*innenströme zwischen den Deutzer Wohngebieten und den Poller Wiesen zwingend erforderlich.

Eine Möglichkeit ist die Einrichtung einer provisorischen Treppenanlage von der Severinsbrücke auf die unter der Brücke liegende Hafenmole. Hierdurch würde sich ein direkter Zugang zu den Poller Wiesen ergeben.

Das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau prüft diese Variante kurzfristig und erarbeitet wie eine Anbindung geschaffen werden kann.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Das Thema „A4Plus & Rodenkirchener Brücke“ hat eine eigene Unterseite: www.pollplus.de/a4

Das Thema A4 Plus und die damit zusammenhängende Veränderungen werden einen gravierenden Einfluss auf Poll haben.

Die Nachbarschaftsgruppe „A4“ beim Arbeitskreis VerkehrPoll+ nimmt folgende Herausforderungen an:
– für transparente Projektplanung zu sorgen, soweit die Betreiberin „Autobahn GmbH“ es ermöglicht,
– Anhörung der zuständigen Stellen,
– Kommunikationsrohr zwischen den Betroffenen und den Verantwortlichen,
– Dokumentation der die Abläufe.

www.pollplus.de/a4

 

22. – 26. Februar 2021: telefonische Bürgersprechstunde zum Ausbau der A4, Projekt „A4plus“

 

22. – 26. Februar 2021: telefonische Bürgersprechstunde zum Ausbau der A4, Projekt „A4plus“
 

Die Autobahn GmbH des Bundes plant den Ausbau der A4 im Kölner Süden, um den Verkehrsfluss zu verbessern und die Region zu entlasten. Die Planung im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans 2030 sieht einen Ausbau auf vier Fahrspuren je Richtung zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Süd und dem Autobahnkreuz Köln-Gremberg vor.   Informieren Sie sich in unserer Bürgersprechstunde über den aktuellen Planungsstand und treten Sie mit uns in den Austausch! Was ist geplant? Wo steht das Projekt? Was passiert mit der Rodenkirchener Brücke?

Gerne beantworten wir Ihre Fragen telefonisch unter

0221-97708 111
oder per E-Mail unter
a4plus@autobahn.de
von Mo–Fr, 22. – 26. Februar 2021, von 9 bis 17 Uhr.

Weitere Informationen zum Projekt A4plus finden Sie auf dieser Webseite: www.a4plus.nrw.de* * Voraussichtlich Ende März wird eine neue Projektwebseite auf autobahn.de eingerichtet.
Quelle: Autobahn GmbH des Bundes


–>dabei sein<–
Lassen Sie sich auf unserem Verteiler zu diesem Thema aufnehmen, um informiert zu bleiben und sich ggf. zu beteiligen!

 


Webauftritt der Autobahn GmbH des Bundes: https://www.autobahn.de/

Pressemeldung von Straßen.NRW zur Änderung der Zuständigkeiten: https://www.strassen.nrw.de/de/presse/meldungen/meldung/neuausrichtung-ab-2021-strassen-nrw-bleibt-sichtbarer-kuemmerer-vor-ort-bei-bundes-und-landesstrassen-radwege-als-beitrag-zur-mo.html

 

 

 

 

 

Weitere Informationen:

Das Projekt „A4plus“ bei Straßen.NRW

Bericht von Straßen.NRW zum ersten Dialogforum

Präsentation zum ersten Dialogforum (PDF)

Video auf Invidious (guter Überblick über die Bürgerbeteiligung, aber schon veraltet, Auswahl der Beteiligten am Dialogforum ist schon Geschichte).

 

A4plus / Pressemeldung nach 3. Dialogforum zu A4plus am 16.02.21

Pressemitteilung der Autobahn GmbH des Bundes
Außenstelle Köln, 18. Februar 2021

A4plus: Dialogforum spricht über notwendigen Neubau der Rodenkirchener Brücke

Telefonsprechstunde für Bürgerinnen und Bürger in der nächsten Woche Köln (Autobahn GmbH).

Am Dienstag, 16. Februar 2021, kam das Dialogforum zum Ausbau der A4 im Kölner Süden („A4plus“) zu seiner dritten Sitzung zusammen.
Diese fand durch die aktuelle Corona-Situation als Online-Konferenz statt. Die Verantwortlichen erläuterten den insgesamt 25 teilnehmenden Mitgliedern des informellen Gremiums ausführlich, wie die Zukunft der Rodenkirchener Brücke aussehen könnte. Ein Neubau ist für den Ausbau laut Gutachten unumgänglich.

Die zum Teil über 70 Jahre alte Rodenkirchener Brücke im Kölner Süden ist den Belastungen durch den heutigen Verkehr auf der A4 zwar noch gewachsen. Einem Ausbau der A4 auf acht Spuren hält die Brücke hingegen nicht stand. Die Statik lässt weitere Anbauten oder Verstärkungen nicht mehr zu und sie müsste neu gebaut werden. Das ist das zentrale Ergebnis der abgeschlossenen statischen Untersuchungen, über die sich das Dialogforum A4plus nun intensiv mit den Verantwortlichen der Planung austauschen konnte.

Der notwendige Neubau der Brücke wurde kontrovers diskutiert. Die Mitglieder des Dialogforums interessierte unter anderem, ob die Sicherheit der Rodenkirchener Brücke unter der aktuellen Verkehrsbelastung noch gegeben ist, was Marc Schumm, der zuständige Gutachter des Büros Leonhardt, Andrä und Partner, eindeutig bejahte.

Es wurde hinterfragt, ob die Bestandsbrücke auch bei künftig möglicherweise sinkender Verkehrsbelastung neu gebaut werden müsse. Die Teilnehmenden regten auch an, zu prüfen, ob die Belastung für die Rodenkirchener Brücke durch Verkehrseinschränkungen reduziert und damit das Bestandsbauwerk möglicherweise erhalten werden könnte.

Schumm erläuterte dazu, dass die Rodenkirchener Brücke langfristig ohnehin das Ende ihrer Lebensdauer erreichen wird und durch einen Neubau ersetzt werden muss. Dies ist in voraussichtlich 15-20 Jahren der Fall. Der Planungsauftrag sieht weiterhin eine in vollem Umfang belastbare Rheinquerung vor.

Weiterhin wurde erörtert, welche Brückentypen für den Ersatzneubau der Rodenkirchener Brücke in Frage kommen könnten und welche Auswirkungen sie fürdie Anwohnenden, die Landschaft und städtebaulichen Entwicklungen hätten. Ein Teilerhalt der Brücke nur für Rad- und Fußverkehr wäre grundsätzlich denkbar. Einigen Teilnehmenden war es ein besonderes Anliegen, dass die Zusammenhänge
zwischen dem Ausbau der A4 und weiteren Brückenplanungen in der Region für die Öffentlichkeit erläutert werden. Die Planer erläuterten in diesem Zusammenhang, dass der Ausbau der A4 und der damit einhergehende Neubau der Rodenkirchener Brücke erst nach dem Ende der Arbeiten an der Leverkusener Rheinbrücke und planmäßig nach dem Bau der weiteren Rheinquerung zwischen Köln und Bonn,
der „Rheinspange 553“, erfolgen soll. Die Verantwortlichen stellten außerdem klar, dass die der Planung zugrundeliegende Verkehrsprognose für das Jahr 2030 von der vollen Nutzbarkeit der Leverkusener Brücke und der realisierten Rheinspange ausgeht.
Der Ausbaubedarf der A4 sei trotzdem vorhanden. Auch die Auswirkungen der Planungen auf die untergeordneten Verkehrsnetze sind von großem Interesse für die Anwohnenden. Einige Teilnehmenden betonten die Wichtigkeit, die Verkehrsplanung für die Region ganzheitlich zu betrachten und ÖPNV sowie Rad- und Fußverkehr zu berücksichtigen.

Im nächsten Planungsschritt werden nun konkrete Trassenvarianten für eine achtspurige A4 entwickelt. Das Dialogforum wird voraussichtlich im Mai das nächste Mal zusammenkommen, um über die möglichen Varianten zu diskutieren. Die Autobahn GmbH möchte kurzfristig auch den direkten Austausch mit den Menschen der Region ermöglichen:  Von Montag bis Freitag kommender Woche (22. bis 26.2.), jeweils von 9 bis 17 Uhr, können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger in einer telefonischen Bürgersprechstunde unter 0221-97708-111 direkt über den aktuellen Planungsstand informieren und mit den Verantwortlichen diskutieren. Alternativ können Sie sich auch per E-Mail unter a4plus@autobahn.de an die Autobahn GmbH wenden.


Hintergrund:
Die sechs Fahrspuren der A4 im Kölner Süden sind für das gegenwärtige Verkehrsaufkommen nicht mehr ausreichend. Staus in der Region sind die regelmäßige Folge. Das Projekt „A4plus – Ausbau im Kölner Süden“ wurde daher im Bundesverkehrswegeplan 2030 der Bundesregierung in den „Vordringlichen Bedarf“ eingestuft. Straßen.NRW hatte hierfür einen Planungsauftrag erhalten, der Mitte 2019
angestoßen wurde. Zum Jahresbeginn hat die neugegründete Autobahn GmbH des Bundes die Planung übernommen. Der auszubauende Abschnitt beginnt östlich des Autobahnkreuzes Köln-Süd, überquert im Zuge der Rodenkirchener Rheinbrücke den Rhein und endet im weiteren Verlauf vor dem Autobahnkreuz Köln-Gremberg.
Der Bauabschnitt befindet sich gänzlich auf dem Stadtgebiet von Köln. Das Dialogforum setzt sich aus interessierten Bürgerinnen und Bürgern des Planungsraums, die sich für einen Platz im Dialogforum beworben hatten, aus direkten Anrainern der Trasse sowie Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Politik zusammen. Die Mitglieder diskutieren konkrete Fra-
2gestellungen und bringen ihre unterschiedlichen Perspektiven frühzeitig in die Planung ein, um eine möglichst verträgliche Lösung zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Region zu finden.
Die Autobahn GmbH des Bundes hat am 1. Januar 2021 die Verantwortung für Planung, Bau und Betrieb aller Autobahnen in Deutschland übernommen. Mit künftig bis zu 15.000 Mitarbeitern in 10 regionalen Niederlassungen, 41 Außenstellen und 189 Autobahnmeistereien unterhält sie 13.000 Kilometer Autobahn. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Berlin ist eine der größten Infrastrukturbetreiberinnen in Deutschland.
Die Niederlassung Rheinland mit Hauptsitz in Krefeld betreibt mit künftig etwa 1.400 Mitarbeitern rund 1.200 Kilometer Autobahn entlang der Rheinschiene und im westlichen Ruhrgebiet. Zur Niederlassung gehören die Außenstellen in Köln, Essen und Euskirchen. Vor Ort sorgen 15 Autobahnmeistereien für fließenden Verkehr.

www.autobahn.de
Kontaktdaten für Presseanfragen:
Timo Stoppacher
+49 221 97 70 8-220
timo.stoppacher@autobahn.de
Die Autobahn GmbH des Bundes
Niederlassung Rheinland
Außenstelle Köln
Deutz-Kalker Straße 18-26
50679 Köln


 

 

 


Verkehr Poll+ / Poller Nachbarschaft:

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Drehbrücke wegen Sanierung endgültig für mindestens 1Jahr gesprerrt

Die Stadt Köln hat die Drehbrücke über den Deutzer Hafen gesperrt.

 

Die Stadt Köln hat die Drehbrücke über den Deutzer Hafen gesperrt, um sofort notwendige Sanierung des denkmalgeschützten Bauwerks durchzuführen. Die Sperrung dauert offiziell bis zum 31.12.2021, es ist aber nach den vorher genannten Zahlen eher von Sommer 2022 auszugehen. Dabei geht es zunächst in erster Linie um Arbeiten am historischen Brückengeländer…

Konsequenz: Damit wird der Zugang von Deutz zum Poller Rheinufer auf nicht absehbare Zeit gesperrt und eine der meistfrequentierten Radpendlerwege (bis zu 8.000 Radfahrer täglich – ADFC) unterbrochen. Und entgegen der Zusagen der Stadt Köln ist keine geeignete Umleitung für Radfahrer z.B. über den Poller Kirchweg eingerichtet.

Warum wird die Drehbrücke zum jetzigen Zeitpunkt vor Beginn der Arbeiten für den Umbau des Deutzer Hafens überhaupt saniert?
Warum muss dabei die Drehung (und damit Sperrung) überhaupt erfolgen, wenn nach Schließung der Mühle nur noch ein gewerblicher Anlieger im Hafengelände (Theo Steil Schrotthandel) aktiv ist (für dessen gelegentliche Schiffstransporte dann die gesamte weitere Anliegerschaft und der Pendlerverkehr ausgesperrt wird)?
Und warum ist die Stadt Köln bei einem Kostenvolumen von ca. 3,5 Mio € (nur für die Sanierung der Drehbrücke, nicht für den Deutzer Hafen!) nicht in der Lage, z.B. eine Fahrradstraße über den Poller Kirchweg von der Drehbrücke zum Schnellert einzurichten? Eine jetzt erforderliche mehrfache Überquerung der Siegburger Straße ist für Radfahrer aufgrund des Verkehrs und der Ampelschaltung nicht akzeptabel.

Vom Zugang der vielen Spaziergänger in Corona-Zeiten zum Rheinufer und von Obdachlosen zur OASE-Betreuungsstätte will ich gar nicht reden.
Es hat sich leider wieder bestätigt, dass in dieser Stadt nichts wirklich durchdacht abläuft. Die Drehbrücke jedenfalls ist Geschichte – nicht nur aufgrund ihres Alters von 113 Jahren, sondern auch aufgrund der naheliegenden Vermutung, dass eine Wiedereröffnung vor Fertigstellung des neuen Deutzer Hafens wohl nicht mehr erfolgen wird. Das heißt viele von uns hatten jetzt am ersten frühlingshaften Wochenende die für immer letzte Gelegenheit, das altehrwürdige Bauwerk zu überqueren. Freuen wir uns auf den ersten bemannten Flug zum Mars, der ist absehbar.

 


 

 

1.Prüfung sagt: Wasserbusse wären ein interessanter Mobilitätsbaustein

Wie Stadt Köln berichtet wäre ein Wasserbussystem nicht nur realistisch, sondern auch Interessant.
Wir können gespannt sein, ob ein solch ein charmantes Angebot bald als KVB-Angebot von Wesseling nach Leverkusen geben wird.

 

 
 
 
Stadt Köln: Erster Zwischenbericht einer regionalen Machbarkeitsuntersuchung abrufbar

Basierend auf einem Beschluss des Rates der Stadt Köln hat die Stadtverwaltung im Frühjahr vergangenen Jahres gemeinsam mit den Städten Leverkusen und Wesseling eine Machbarkeitsuntersuchung für ein regionales und in den ÖPNV integriertes Wasserbussystem auf dem Rhein in Auftrag gegeben. Mittlerweile liegen hierzu erste Arbeitsergebnisse vor.

Erkenntnisse nach Abschluss der ersten Arbeitspakete

Der Zwischenbericht enthält Aussagen über die verkehrlichen Potenziale eines möglichen Wasserbussystems. Diese haben die Gutachter durch Verwendung eines eigens aufgesetzten Verkehrsmodells und unter Berücksichtigung der geplanten verkehrlichen und städtebaulichen Projekte ermittelt.

Demnach sind verkehrliche Potenziale für ein Wasserbussystem im Untersuchungsraum grundsätzlich vorhanden. Diese Potenziale sind jedoch nicht gleichmäßig verteilt, sondern vermehrt in den stark verdichteten Bereichen vorzufinden. Aber auch für aktuelle und zukünftige Stadtentwicklungsprojekte in Rheinnähe kann ein Wasserbussystem ein interessanter Mobilitätsbaustein sein.

Vom Rhein geht zudem eine erhebliche Barrierewirkung aus. Diese macht sich sowohl bei den heutigen Reisezeiten aller Verkehrsmittel als auch bei den bestehenden Nachfrageströmen der betrachteten Stadtteile untereinander deutlich bemerkbar. Ein Wasserbussystem könnte diese Barrierewirkung in Zukunft teilweise aufbrechen.

Die notwendigen Geschwindigkeiten, mit denen Wasserbusse unterwegs sein müssen, um gegenüber dem Auto oder dem ÖPNV konkurrenzfähig zu sein, sind auf vielen Relationen (Punkt-zu-Punkt) zumindest für Ziele in direkter Rheinnähe realistisch erreichbar. Zwischenhalte sind dagegen in einem Wasserbussystem deutlich zeitintensiver als bei Zug, Bahn oder Bus und müssen daher, im Sinne konkurrenzfähiger Reisezeiten, sehr überlegt gewählt werden. Linien- und Bedienkonzepte werden entwickelt

Basierend auf diesen Erkenntnissen und den auf Stadtteilebene heruntergebrochenen Potenzialen werden die Gutachter in einem nächsten Schritt verschiedene Linien- und Bedienkonzepte entwickeln, die anhand geeigneter qualitativer und quantitativer Kriterien einander gegenübergestellt und bewertet werden.

Die Linien- und Bedienkonzepte sollen darüber hinaus in den nächsten Monaten mit Vertreterinnen und Vertretern der politischen Gremien aus Leverkusen, Wesseling und Köln sowie relevanten Stakeholdern im Rahmen einer Akteurskonferenz ausführlich vorgestellt und diskutiert werden. Ziel ist es, auf Basis der gutachterlichen Analyse die zwei vielversprechendsten Konzepte zu identifizieren, die anschließend vertieft betrachtet werden.

Dies betrifft zum einen die betriebliche Machbarkeit, also ob und wie beispielsweise in den anzufahrenden Stadtteilen notwendige Anlegestellen genutzt bzw. errichtet werden können und wie diese anschließend in das bestehende ÖPNV-Angebot integriert werden können. Zum anderen werden die wirtschaftlichen Aspekte eingehender betrachtet. Dies geschieht mittels einer für ÖPNV-Projekte bewährten Methodik: Hierbei wird im Rahmen einer sogenannten „Vereinfachten Standardisierten Bewertung“ unter anderem eine Nutzen-Kosten-Analyse vorgenommen.

Am Ende soll die Machbarkeitsuntersuchung den politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern fachlich fundierte Grundlagen liefern, um entscheiden zu können, ob und wie das Projekt eines Wasserbussystems auf dem Rhein weiterverfolgt und hinsichtlich einer möglichen Inbetriebnahme konkretisiert werden kann.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Quelle: https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/mitteilungen/22926/index.html


 

Hinweis: Der Vorschlag dazu wurde genau 3 Jahre zuvor auch bei Verkehr Poll+ veröffentlicht:
VX-02 Wasserbus oder Wassertaxi auf dem Rhein (Fährbetrieb)  https://verkehrpoll.ideentausch.org/vx-02/

Drehbrücke wurde wegen Hochwasser gedreht / Vollsprerrung

DrehbrückeFoto 2020 Heike

Unklarheit.

Klar ist, dass die Drehbrücke seit Sonntag, 31.01.2021 auch für die Fußgänger und Radfahrer gesperrt ist. Die Hintergründe waren zunächst unklar, da entsprechende Schilder fehlten.

Wie wir durch Stadt Köln informiert wurden handelt es sich hierbei um eine übliches Vorgehen beim Hochwasser. Bei einem Hochwasser von 6,50 m (Kölner Pegel) muss die Brücke gedreht werden.
Die Schiffe und Boote, die üblicherweise unter der Brücke fahren können wären sonst gefährdet.

Eine endgültige Sperrung der Drehbrücke zur Sanierung der Brücke erfolgt aber in den nächsten Wochen. (Februar 2021)

Bauprojekt A4plus ist nun Sache des Bundes – Straßen.NRW ist raus

 

Bauprojekt A4plus ist nun Sache des Bundes – Straßen.NRW ist raus
 

Ab 1. Januar 2021 ist die ‚Autobahn GmbH des Bundes‘ für Planung, Bau, Erhaltung und Betrieb sowie Finanzierung der Autobahnen in ganz Deutschland zuständig. Damit nun auch für das Großprojekt A4plus. Straßen.NRW ist ab sofort nicht mehr verantwortlich.

Die Autobahnen gehören immer schon dem Bund, der auch das Geld dafür gibt. Doch für Betrieb, Erhalt und Ausbau des rund 13.000 Kilometer langen Autobahnnetzes in Deutschland waren bis Ende 2020 die Länder verantwortlich. In NRW übernahm diese Aufgaben die Landesbehörde Straßen.NRW.

Die Autobahn-Gesellschaft wurde im September 2018 gegründet mit dem Ziel, Finanzierung und Verwaltung ab 1. Januar 2021 in eine Hand zu legen, um Bauprojekte schneller, effizienter und wirtschaftlicher zu realisieren und um Ressourcen effektiver zu nutzen. Die Umstrukturierung ist wohl die größte Verwaltungsreform der vergangenen Jahrzehnte. Und die Zeit zur Umsetzung war knapp. Daher verwundert es nicht, dass der Start holprig verlief.

Offene Rechtsfragen, IT-Chaos, um alle Landesstraßenbauämter zusammenzuführen, Personalmangel, explodierende Verwaltungskosten und Zeitnot lassen die Mammutreform zu einem Fehlstart werden.“ So das knallharte Urteil von Reiner Hoznagel vom Bund der Steuerzahler, das er in einem ZDF-Bericht äußert.

Vor allem die Kosten stehen in der Kritik bei der von Verkehrsminister Andreas Scheuer zu verantwortenden Reform:

 

  • Die Kostenexplosion beim Aufbau der GmbH: aus den ursprünglich gut 40 Mio. Euro sind 325 Mio. Euro geworden.

  • Die Jahresmiete für das neue Berliner Verwaltungsgebäude in Höhe von 6.4 Mio. Euro.

  • Dazu gab es Ärger um zu hohe Managergehälter, sodass sich das übergeordnete Verkehrsministerium veranlasst sah, eine Prüfung zu beauftragen. Der Bericht ist fertig, aber das Scheuer-Ministerium veröffentlicht ihn nicht, selbst der Verkehrsausschuss im Bundestag darf ihn nicht einsehen.

Nun bleibt abzuwarten, ob die 1,8 Milliarden Euro, die im Bundeshaushalt 2021 für die Bundes-GmbH eingeplant sind, ausreichen. Laut einem Bericht des Deutschlandfunks könnte es bis 2025 sogar eine Finanzierungslücke von insgesamt 2,7 Milliarden Euro geben.

 
Die IT-Infrastruktur ist ebenfalls noch ein Problemkind des Staatsunternehmens und so wird es noch einige Wochen dauern bis auf der Webseite der Autobahn GmbH aktuelle Informationen zum Projekt A4plus zu finden sind.

 

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Webauftritt der Autobahn GmbH des Bundes: https://www.autobahn.de/

Pressemeldung von Straßen.NRW zur Änderung der Zuständigkeiten: https://www.strassen.nrw.de/de/presse/meldungen/meldung/neuausrichtung-ab-2021-strassen-nrw-bleibt-sichtbarer-kuemmerer-vor-ort-bei-bundes-und-landesstrassen-radwege-als-beitrag-zur-mo.html

 

 

 

 

 

Weitere Informationen:

Das Projekt „A4plus“ bei Straßen.NRW

Bericht von Straßen.NRW zum ersten Dialogforum

Präsentation zum ersten Dialogforum (PDF)

Video auf Invidious (guter Überblick über die Bürgerbeteiligung, aber schon veraltet, Auswahl der Beteiligten am Dialogforum ist schon Geschichte).

 

statisches Gutachten: Rodenkirchener Brücke muss abgerissen werden


CC BY-SA 4.0 Superbass via Wikimedia Commons

 

Kölner Presse veröffentlicht Hiobs-Botschaft am 13. Januar

Am 13. Januar 2021 platzte eine Bombe: Die Kölner Rundschau und der Kölner Stadt Anzeiger vermeldeten, dass ein statisches Gutachten besagt, dass die Rodenkirchener Brücke abgerissen werden muss, da sie dem geplanten Ausbau auf acht Spuren keinesfalls standhält. Somit sei der Bau einer neuen Autobahnbrücke unumgänglich.
 
Die Autobahn GmbH, die die Projektverantwortlichkeit für den Ausbau der A4 vom Grember Kreuz bis zum Kreuz Köln-Süd gerade erst Anfang des Jahres von dem Landesbetrieb Straßen.NRW übernommen hatte, hatte wohl das Ergebnis des statischen Gutachtens direkt an das Verkehrsministerium in Düsseldorf gegeben, um umgehend prüfen zu lassen, ob der Denkmalschutz für die Brücke aufgehoben werden kann, damit der Weg für einen Abriss frei ist.
 
Die Teilnehmer des Dialogforums A4plus wurden nicht informiert, dass die Ergebnisse des Gutachtens vorliegen, die eigentlich schon für Ende 2020 von Straßen.NRW angekündigt waren und die zunächst im Dialogforum vorgestellt werden sollten. Sie erfuhren die überraschenden Neuigkeiten aus der Zeitung. Das sorgte für Unmut. Und offensichtlich hat auch die Presse nur durch Zufall davon erfahren. Ob das nun bewußtes Kalkül der Autobahn Gmbh war oder dem Chaos bei der Projektübergabe geschuldet war, bleibt offen.
 
Einen Tag nach dieser Presseveröffentlichung, die vermutlich etliche Reaktionen und Anfragen bei der Autobahngesellschaft verursachte, verschickte die Autobahn GmbH einen schnell erstellten Infobrief mit den – zwischenzeitlich schon bekannten – Infos zu dem unumgänglichen Abriss und Neubau. Genannt wurden auch die weiteren Planungsschritte, die jetzt umgehend umgesetzt werden: die Untersuchung verschiedener Varianten und Trassenführungen, die den Verlauf der A4 dann vorgeben werden.
 
Die nächsten Tage folgten täglich weitere Presseberichten auf nahezu allen Kanälen, denn der Abriss des gerade mal 26 Jahre alten Bauwerks, das als Wahrzeichen der südlichen Stadtteile gilt, dazu den Schutz als Baudenkmal genießt und als wertgebendes Merkmal des Kulturlandschaftsbereichs gilt, ist für viele eine Katastrophe und Kritik kommt von allen Seiten.
 
Für den Wirtschaftsverkehr ist das eine verheerende Nachricht“, sagt Dr. Ulrich Soénius, Geschäftsführer Standortpolitik der Industrie- und Handelskammer zu Köln. „Eine jahrelange Beeinträchtigung dieser wichtigen Rheinquerung ist kaum vorstellbar – das würde einen regionalen Verkehrskollaps provozieren.“ Grundsätzlich begrüßt die IHK Köln die Spurerweiterung, aber Abriss und Neubau kämen nur in Frage, wenn die neue Leverkusener Brücke und die geplante neue Rheinquerung im Kölner Süden, die A553 von Godorf nach Porz, fertiggestellt seien.
 
Für eine Erweiterung der A4 sind zwar auch die Kölner CDU-Abgeordneten Heribert Hirte (MdB) und Oliver Kehrl (MdL), stellen aber auch klar, dass Abriss und Neubau nur dann denkbar sind, wenn vorab neben der neuen Rheinspange 553 auch der Ausbau der Leverkusener Brücke fertiggestellt sein müssen, sonst sei der Verkehrsfluss nicht zu gewährleisten.

Scharf kritisiert der SPD-Ortsverein Poll, Ensen, Westhoven die mangelnde Informationspolitik der neugegründeten Autobahn GmbH. Lukas Lorenz, örtliches Ratsmitglied und Mitglied im Kölner Verkehrsausschuss hält die Nicht-Information des Dialogforums für einen Super-Gau der Kommunikation und fordert: „dass die neue Autobahn GmbH endlich ein politisches Begleitgremium einrichtet, zu dem die gewählten Volksvertreter eingeladen werden. Ähnliche Verfahren bei der geplanten Rheinspange haben sehr geholfen, Vertrauen in das Vorgehen zu bringen.“ Lorenz befürchtet, dass Abriss und Neubau vermutlich fast über ein Jahrzehnt eine erhebliche Belastung für die Anlieger bedeuten würden.

Die Grünen in Köln und aus dem Rhein-Erft-Kreis lehnen in einer gemeinsamen Erklärung den Abriss und Neubau der Rodenkirchener Brücke ab. Sie halten die Grundlage der Bedarfsplanung für veraltet und fordern „eine regionale, intermodale Begutachtung der Verkehrsentwicklung mit der klaren Vorgabe, die Verkehre zu reduzieren, auf Schiene und Binnenschiff zu verlagern“. Dazu ist es ihre Idee, die Befahrung der Brücke durch differenzierte Mautsysteme zeitlich so zu organisieren, dass die nur in Spitzen auftretende Überbelastung vermieden wird.
 
Auch in Leserkommentaren, die unter anderem dem Kölner Stadt-Anzeiger zu entnehmen waren, wurde massiv Kritik an dem Abriss geübt und die generelle Frage gestellt, ob ein Autobahnausbau in Zeiten von Klimawandel und Verkehrswende überhaupt noch zeitgemäß ist.
 
Das nächste Treffen des Dialogforums ist nun für den 16. Februar terminiert. Dann soll das statische Gutachten im Detail vorgestellt werden. Vielleicht rechnet dann auch nochmal jemand nach? Gut wäre auch, Ideen von Bürger*innen zu prüfen, die vorschlagen ein Tempolimit zu installieren und den LKW-Verkehr mittels Radarkontrollen auf eine Spur zu zwingen oder auch das Mautsysteme so anzupassen, dass die Belastung für die Brücke verringert und ein Abriss des weltweit einmaligen Brücken-Denkmals verhindert werden kann.

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Weitere Informationen:

Das Projekt „A4plus“ bei Straßen.NRW

Bericht von Straßen.NRW zum ersten Dialogforum

Präsentation zum ersten Dialogforum (PDF)

Video auf Invidious (guter Überblick über die Bürgerbeteiligung, aber schon veraltet, Auswahl der Beteiligten am Dialogforum ist schon Geschichte).

 


Hinweis: Fehlede Informationen folgen, sobald das Orga.Team der Nachbarschaft dazu kommt.
Tipp: Verkehr Poll+ ist ein offener Arbeitskreis der Poller Nachbarschaft. DH: Sie haben das Recht dabei zu sein. (auch online)