Verkehrsgutachten Deutzer Hafen wird am Montag, 20.06.2022 online vorgestellt

Im Rahmen einer digitalen Informationsveranstaltung informieren die Stadt Köln, moderne Stadt und das beauftragte Ingenieurbüro Rudolf Keller Verkehrsingenieure GmbH am Montag, 20. Juni 2022, 18 Uhr über das Verkehrsgutachten und geben Ausblick auf die weitere Planung. Bürger*innen haben die Möglichkeit, über ein Chattool Fragen an die Fachleute zu stellen oder Anregungen zu geben.

Veranstalter: Stadt Köln, Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung
Link zum Live-Stream:www.dreimeister.tv/informationsveranstaltung


 

Hinweis:
Arbeitskreis Verkehr Poll+ veranstaltet hierzu ein Public Viewing im Jugendkeller der ev. Gemeinde Poll

Update zum Deutzer Hafen, Bebauungspläne, Umspannwerk, Baustellen-Blog

Update zum Deutzer Hafen, Bebauungspläne, Umspannwerk, Baustellen-Blog

Die Ratsgremien beraten demnächst über die Bebauungspläne zum Deutzer Hafen. Auch die Bezirksvertretung 7 (Porz) wird sich in ihrer Sitzung am Donnerstag, 09.06.22 um 17:00 Uhr im Porzer Bezirksrathaus damit befassen (TOP 10.2.9 und 10.2.10)

Ziel des Bebauungsplanverfahrens ist es, für das Gebiet zwischen der Drehbrücke im Norden, der Siegburger Straße im Osten, der Straße Am Schnellert im Süden und der Alfred-Schütte-Allee im Westen die Entwicklung eines gemischt genutzten urbanen Quartiers mit Wohnen und Gewerbe vorzubereiten. Die planungsrechtliche Umsetzung des Vorhabens erfolgt durch die Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung mehrerer Teil-Bebauungspläne.

Vorlage 1677/2022 im Ratsinformationssystem

Es gibt zwei Karten (lange Ladezeit!)

Baufeld Nord

Baufeld Süd

Die Festsetzungen zu Art und Maß der baulichen Nutzung der Baufelder erfolgt in weiteren Teil-Bebauungsplänen. Der erste Teil-Bebauungsplan wird schon jetzt für das erste Gebäude auf dem Gelände offengelegt. Es wird das Umspannwerk Ecke Am Schnellert/Siegburger Str. sein. Dafür hatte es einen Architektenwettbewerb gegeben.

Vorlage 1706/2022 im Ratsinformationssystem

Die Stadt Köln lädt ein, die Bebauungspläne im Stadthaus zu besichtigen. Sie sind dort vom 09.06.22-11.07.22 zu sehen. Eine Besichtigung ist aber nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Begründet wird das immer noch mit der Corona-Pandemie.

Stadt Köln: Deutzer Hafen – Offenlage des Bebauungsplans

Alternativ soll ab 9. Juni auch eine Bürgerbeteiligung über die Seite http://www.beteiligung-bauleitplanung.koeln möglich sein.

Ein „Baustellen-Blog“ informiert seit Dezember über die Baustellen auf dem Hafengelände. Eine erste „Bürger-Sprechstunde“ hatte am 24.05.2022 stattgefunden.

https://www.baustelle-deutzer-hafen.koeln/

 

Bau der Lärmschutzmauern an der Güterstrecke wurde aufgeschoben

Bau der Lärmschutzmauern an der Güterstrecke wurde aufgeschoben

Aufschub von Lärmsanierungsmaßnahmen der DB AG im rechtsrheinischen Köln. Der Bau der Lärmschutzmauern um die Güterstrecke am Deutzer Hafen wurde aufgeschoben, weil der Bund die Geldmittel nicht rechtzeitig bereitgestellt hatte. Lärmschutz in Poll bleibt also ein großes Thema: Die geplante Hochhauskette am Deutzer Hafen wird den Verkehrslärm von der Eisenbahnstrecke nach Poll reflektieren und eine Abmilderung rückt in weite Ferne.

Vorlage 0777/2022 im Ratsinformationssystem

 

 

Erster Vorschlag zur Linienführung des 150er Bus durch Poll taucht auf

Erster Vorschlag zur Linienführung des 150er Bus durch Poll taucht auf

Am Donnerstag, dem 9. Juni 2022 um 17:00 Uhr berät die Bezirksvertretung 7 (Porz) über eine Mitteilung der Verwaltung über den möglichen künftigen Verlauf der Buslinie 150 durch Poll (TOP 9.1.3). Bei den Beratungen über die Verkehrsführung rund um die neuen Schulgebäude an der Siegburger Straße wurde bekannt, dass die KVB an der Bushaltestelle „Siegburger Straße“ (Ecke Im Forst) eine E-Ladestation für Busse plant. Bisher hält dort der 159er in Richtung Kalk/Herler Str. Die Verwaltung teilte mit, dass dort die künftige Endstation des 150ers sein soll. Das bedeutet, dass die Fahrgäste, die am Poller Damm zusteigen, die Salmstraße nicht erreichen können. Das Neubaugebiet am Poller Damm wäre nur mit der Linie 7 verbunden, wenn der 159er weiterhin den gleichen Linienweg befährt.

Hier zeigt sich wieder, dass das E-Bus-System mit den festgelegten Haltestellen gut geplant sein muss. Eine Endhaltestelle an der Stelle scheint nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein.

Der 150er fährt zur Zeit noch von Mülheim über Deutz zum Kalker Odysseum. Es ist schon lange vorgesehen, ihn von Mülheim kommend ab Deutzer Bahnhof nach Süden zu führen (den „Ast“ Richtung Odysseum soll dann eine andere Linie bedienen). Der Bus soll dann von der Siegburger Straße abzweigen und das Hafenbecken des Deutzer Hafens überqueren. Er dient zur Erschließung des jenseits des Hafenbeckens gelegenen Teil des Deutzer Hafens. Für die Weiterführung nach Poll waren bisher noch keine weiteren Pläne bekannt.

Der 150er Bus bedeutet für Poll, dass endlich der Deutzer Bahnhof besser erreicht wird (Umsteigen ist auch von der Linie 7 an der Deutzer Freiheit möglich, Haltestelle ist nahe an der S-Bahn) und dass im Rechtsrheinischen eine direkte Nord-Süd-Verbindung von Mülheim nach Poll entsteht.

Vorlage 1574/2022 im Ratsinformationssystem

Plan der neuen Linienführung des 150ers

In dem Zusammenhang steht auch die Vorlage AN/0743/2022 die eine Anfrage zu einem möglichen Bus über die Rodenkirchener Brücke behandelt.

 

Vorschlag in der Bezirksvertretung über Anbindung ALDI per 159er

Vorschlag in der Bezirksvertretung über Anbindung ALDI per 159er

Am Donnerstag, dem 9. Juni 2022 um 17:00 Uhr berät die Bezirksvertretung 7 (Porz) über einen Vorschlag, die KVB-Buslinie 159 an den ALDI am Poller Kirchweg anzubinden (TOP 8.6). Der Bus hat bisher an der neuen E-Ladestation am Schüttewerk seine Endstation. Eine Verlängerung zum ALDI ist daher schwer vorstellbar. Hier zeigt sich, dass das E-Ladesystem die Buslinien auf eine Endstation festlegt und es künftig schwierig wird, auf neue Bedarfe flexibel einzugehen. Möglicherweise kann bei einer Führung des 159ers über die Siegburger Straße und Am Schnellert zum Poller Kirchweg die Endstation am Schüttewerk beibehalten werden. Siehe auch unsere Vorschläge VO-07 und VO-08 zum 159er.

Vorlage AN/1099/2022 im Ratsinformationssystem

 

Bezirksvertretung berät über Verlängerung der Linie 7

Bezirksvertretung berät über Verlängerung der Linie 7

Am Donnerstag, dem 9. Juni 2022 um 17:00 Uhr berät die Bezirksvertretung 7 (Porz) über die Verlängerung der Linie 7 nach Porz-Langel und die Verknüpfung mit der künftigen Linie 17 nach Niederkassel (TOP 7.6). Die Linie 17 wird über eine neue Rheinbrücke (nur für KVB, Rad- und Fußverkehr, sogenannte „Umweltbrücke“) von Sürth aus Richtung Niederkassel geführt. In Langel-Süd können Fahrgäste aus der Linie 7 dann Richtung Niederkassel umsteigen. Die Vorstudien ergaben ein gutes Nutzen-Kosten-Verhältnis, deshalb soll der Rat die Verwaltung jetzt beauftragen, die Planungen fortzusetzen.

Vorlage 0054/2022 im Ratsinformationssystem

Freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung:
Zunächst ist eine kontinuierliche Information der Öffentlichkeit über eine Projekthomepage vorgesehen (dafür wurde die Domain www.linie17.de gesichert). Weitere Formate werden im weiteren Verlauf zwischen den Projektbeteiligten abgestimmt.

Kritischer Spaziergang zum Autobahnausbau 20.03.2022

Kritischer Spaziergang zum Autobahnausbau

Spaziergang zur Buschwindröschenblüte durch das Gremberger Wäldchen mit Informationsaustausch zum geplanten Ausbau der A4

Treffpunkt: Köln-Poll, KVB-Haltestelle „Baumschulenweg“ der Linie 7

Sonntag, 20. März 2022 um 12:00 Uhr.

Von dort aus gibt es eine kurze (2 km) und eine lange (10 km) Wanderroute.

Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Zwischen dem Kreuz Gremberg und Kreuz Süd in Köln soll die Autobahn A4 von 6 auf 8 Spuren erweitert werden. Das wird auch Auswirkungen auf den rechtsrheinischen Grüngürtel, vor allem auf das Gremberger Wäldchen haben. Durch den Ausbau der A4 geht ein Teil des Gremberger Wäldchens verloren, da die Arbeiten an mindestens einer weiteren Fahrbahnspur sowie die dazu notwendigen Aufschüttungen nicht ohne Beschädigung des direkt angrenzenden Waldstückes vonstatten gehen können.

Veranstalter: Bürgerinitiative A4MINUS

Link:

https://a4minus.de/zur-buschwindroschen-bluete-durchs-gremberger-waldchen/

Deutzer Hafen – Informationsveranstaltung 07.09.2021

Deutzer Hafen – Informationsveranstaltung 07.09.2021

Unter dem Motto: „Deutzer Hafen – gute Räume für die Öffentlichkeit“ findet am Dienstag, dem 7. September 2021 ab 15:00 Uhr eine Informationsveranstaltung der Stadt Köln in Zusammenarbeit mit moderne stadt statt.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Erkundungstour rund um den Hafen. Ausgangspunkt ist der Platz vor der Essigfabrik, Siegburger Straße 110, 50679 Köln (in Höhe der Stadtbahn-Haltestelle „Poller Kirchweg“). Im Hafen wird es fünf Stationen auf der Besichtigungstour geben. Die Stationen sind durch einen Pendelbus miteinander verbunden.

 

Erkundungstour Deutzer Hafen
15 Uhr – 18:30 Uhr
ohne Anmeldung

STARTPUNKT – Kulturplatz an der Essigfabrik:
Siegburger Straße 110, 50679 Köln
STATION 1 – Kulturplatz an der Essigfabrik:
Den Deutzer Hafen erschließen
STATION 2 – Marktplatz:
Einkaufen im Stadtteil
STATION 3 – Hafenplatz:
Wasser und Promenaden erleben
STATION 4 – Kranpark:
Industrielles Erbe und Parks
STATION 5 – Hafenpark:
In Bewegung bleiben

Abendveranstaltung

außerdem gibt es noch eine Abendveranstaltung, auf der nur mit Einladung (Losverfahren) und Beachtung der 3G-Corona-Regeln Zutritt besteht.
ABENDVERANSTALTUNG – Holzhalle:
Informationsveranstaltung um 19:00 Uhr

Weitere Informationen

Mehr Infos befinden sich im Veranstaltungskalender der Stadt Köln und auf der Projektseite der Stadt Köln sowie auf den Seiten von moderne stadt.

Quelle: Newsletter von moderne stadt

Wir hoffen, daß die Corona-Situation die Veranstaltung zulassen wird und freuen uns auf interessante Einblicke in bisher nicht zugängliche Areale des Deutzer Hafens.

 

 

Pendelbus zwischen Drehbrücke und Poller Wiesen startet!

Pendelbus zwischen Drehbrücke und Poller Wiesen startet!

Ein Pendelbusverkehr zwischen der Haltestelle Drehbrücke an der Siegburger Straße und den Poller Wiesen startet am Samstag, dem 3. Juli 2021!

Er dient dazu, Fußgängern die andere Seite der langfristig gesperrten Drehbrücke erreichen zu lassen und die Landzunge der Poller Wiesen hinter dem Hafenbecken zu erschließen.

Spezifikationen:

  • der Bus ist kostenlos
  • er verkehrt etwa im 20-Minuten-Takt
  • Betriebszeiten: mo-sa 6-20 h, so 9-20 h
  • Fahrzeug: 19-sitziger Kleinbus
  • Liniennummer: keine!

Stationen:

  • Drehbrücke (Anschluss Linie 7)
  • Poller Kirchweg Ecke Am Schnellert
  • „Deutzer Hafen“ (Alfred-Schütte-Allee ca. Hausnummer 10)
  • Molenkopf an den Poller Wiesen (Alfred-Schütte-Allee an der Kurve zur Drehbrücke)

Schade, es gibt leider keine Haltestelle unmittelbar am Treppenturm der Südbrücke. Auch an der KVB-Haltestelle „Poller Kirchweg“ (Linie 7) ist kein Halt vorgesehen.

Wünschenswert wäre gewesen, wenn jetzt schon ein regulärer Linienbus in den Deutzer Hafen verkehren würde, der über den reinen Pendelverkehr hinausgeht und weitere Anschlüsse bringt. Seit langem ist eine Änderung des Linienwegs der Buslinie 150 geplant. Er soll von Mülheim kommend nicht mehr zum Kalker Odysseum fahren sondern stattdessen über die Siegburger Straße in den Deutzer Hafen und weiter nach Poll. Seit Jahren wird diese Änderung hinausgeschoben. Jetzt wäre der Bedarf da und der 150er könnte die Stationen des provisorischen Pendelbusses bedienen.

Aber zunächst können wir uns über die schnelle Einfürhrung des Pendelbusses freuen.

Empfehlung: Bitte den Bus häufig nutzen, damit der hohe Bedarf registriert wird und ein dauerhafter Linienbus zum Deutzer Hafen endlich eingerichtet wird!

Pressemeldung der Stadt Köln

Streckenplan Bus-Shuttle Deutz

Der TOP 5.2.9 in der Sitzung der BV Innenstadt

Niederschrift der Sitzung der BV Innenstadt vom 10.06.2021, dort bitte zum TOP 5.2.9 scrollen

 

„Ideenwoche“ zur Verkehrswende 27.06.2021 – 04.07.2021

Ideenwoche „Verkehrswende“
27.06.2021 bis 04.07.2021
Nutzen Sie verschiedene Aktionen und Angebote lokal und regional!
Das Beste: Auch Sie können Ihre Stimme öffentlich eintragen!

Worum geht es?
Das Wort Verkehrswende ist stark in Mode. Auch alle Parteien haben das Wort „Verkehrswende“ in ihre Agenda aufgenommen.
Aber die Vorstellungen über die Bedeutung und den Zeitplan für eine Verkehrswende gehen stark auseinander.
Diese reichen von:
„Weiter so, bis das Unvermeidliche sich irgendwann von alleine durchsetzt“
bis
„Aktive Verkehrswende durch die Reduktion des Verkehrsaufkommen auf der Straße, mit jeder Entscheidung und Handlung“

Der Arbeitskreis Verkehr Poll+ startet eine Aktionswoche mit dem Titel „Verkehrswende vor der Haustür bis Berlin“.
Hierzu sind alle Akteure und Interessierten eingeladen ihre Vorstellungen und ihre Zeitpläne für eine Verkehrswende einzubringen.

 

„Verkehrswende vor der Haustür bis Berlin“ Infowoche 30.05.2021 – 06.06.2021

Infowoche „Verkehrswende“
vom 30.05.2021 bis zum 06.06.2021
fanden verschiedene Aktionen und Angebote lokal und regional statt

Worum geht es?
Das Wort Verkehrswende ist stark in Mode. Auch alle Parteien haben das Wort „Verkehrswende“ in ihre Agenda aufgenommen.
Aber die Vorstellungen über die Bedeutung und den Zeitplan für eine Verkehrswende gehen stark auseinander.
Diese reichen von:
„Weiter so, bis das Unvermeidliche sich irgendwann von alleine durchsetzt“
bis
„Aktive Verkehrswende durch die Reduktion des Verkehrsaufkommen auf der Straße, mit jeder Entscheidung und Handlung“

Der Arbeitskreis Verkehr Poll+ startet eine Aktionswoche mit dem Titel „Verkehrswende vor der Haustür bis Berlin“.
Hierzu sind alle Akteure und Interessierten eingeladen ihre Vorstellungen und ihre Zeitpläne für eine Verkehrswende einzubringen.

 

A4Plus und Rodenkirchener Brücke — öffentliche Anfrage an die Parteien

Öffentliche Anfrage
Position der Parteien zum Projekt „A4 Plus“

Ende März 2021 hat der AK Verkehr Poll+ alle Parteien und Einzemandatsträger der Bezirksvertretung Porz sowie die verkehrspolitischen Sprecher der Parteien im Kölner Rat angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten. Nachfolgend sehen Sie die erfolgten Rückmeldungen.

Unsere Fragen zielten auf folgende 3 Punkte:

1. Postion zum Projekt „A4 Plus“

2. Begründung für die Position

3. Position zum Abriss der Rodenkirchener Brücke

Neutrale Aufforderung:
Liebe Nachbarin, lieber Nachbar,
bitte berücksichtigt bei eurer Wahlentscheidung im September
auch die unten stehenden
Rückmeldungen/Reaktionen der Parteien!

Leider scheinen nicht alle Volksverter*innen eine Meinung zu diesem Thema zu haben, oder sie möchten sich hierzu lieber nicht öffentlich äußern.

*Hinweis: Die Parteien wurden in der Reihenfolge ihrer Rückmeldungen in den oberen Tabs eingetragen. Bei den Parteien ohne Rückmeldung haben wir uns an die Reihenfolge der letzten Wahlergebnisse in Köln orientiert. Auch nachträgliche Stellungnahmen werden wir hier veröffentlichen.

 

Termin für das 4.Dialogforum wurde heute bekannt gegeben. Es ist 27.05.2021

Heute wurde der Termin für das 4.Dialogforum bekannt gegeben: Es ist Donnerstag, 27.05.21

Inhalte
– die Ergebnisse der Raumanalyse aus der Umweltverträglichkeitsstudie
– die Auswahl an Varianten.

 


Dialogforum:
In dem Gremium sitzen zum einen zufällig ausgewählte Bürger*innen des Planungsraums, die über ein Bewerbungsverfahren einen Platz erhalten haben. Darüber hinaus wurden Vertreter*innen aus Verbänden, zivilgesellschaftlichen Gruppen und politischen Institutionen sowie direkt von der Planung betroffene Anrainer in das Gremium eingeladen.

Beteiligung des Arbeitskreis Verkehr Poll+ im Diralogforum nicht möglich
Der offene Arbeitskreis der Poller Nachbarschaft Verkehr Poll+ wurde im Diralogforum auch auf Antrag nicht aufgenommen. Die Begründung lautet: Es sind bereits zu viele Personen im Dialogforum.

Arbeitskreis Verkehr Poll+
Facharbeitskreis der Bürgerschaft zum Thema Verkehr in und um den Stadtteil Köln-Poll ist seit 2017 aktiv. Der Arbeitskreis steht seit Jahren im regen Kontakt mit sonstigen beteiligten Akteuren für den Verkehr und sorgt für eine transparente Kommunikation zu der Nachbarschaft. Gleichzeitig kümmert sich Verkehr Poll+ um die Dokumentation der Anliegen und Ideen der Nachbarschaft und übermittelt diese an die zuständigen Stellen weiter.

Das Protokoll der 3. Sitzung des Dialogforums ist nun veröffentlicht

Das Protokoll der 3. Sitzung des Dialogforums vom 16.02.21 wurde nun am 05.05.2021 auf der Mediathek Seite der Autobahn GmbH veröffentlicht. PDF
 
 

Auszug aus dem Protokoll der 3.Sitzung:
 
Aktuelle Tragfähigkeit
Herr Schumm sowie Herr Epstein (Projektleiter bei der Autobahn GmbH) bestätigen, dass die Rodenkirchener Brücke für die aktuelle Verkehrslage ausreichend sicher ist. Die zuvor genannten rechnerischen Defizite sind bekannt, für diese werden jedoch bereits Maßnahmen getroffen. Zudem wird die Brücke weiterhin regelmäßig beobachtet und es werden turnusmäßige Bauwerkprüfungen vorgenommen.
 
Restnutzungsdauer (Schätzung Autobahn GmbH)
Auch ohne einen Ausbau der A4 muss die Brücke früher oder später zurückgebaut und ersetzt werden. Die Verantwortlichen der Autobahn GmbH schätzen die Restnutzungsdauer der Rodenkirchener Brücke auf ca. 15 Jahre ein, wobei die Restnutzung aber noch genauer berechnet werden muss.
 
Zudem kommt die Frage auf, ob auch eine Tunnellösung für den neuen Verkehr möglich wäre, sodass die Rodenkirchener Brücke für den Fuß- und Radverkehr genutzt werden kann. Hierzu erläutert Herr Schumm, dass dies im Sinne der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit einer achtzigjährigen Brücke nicht zielführend und wirtschaftlich ist, da mit regelmäßigen Instandhaltungsmaßnahmen zu rechnen wäre und diese wie bereits erläutert nur schwer umzusetzen sind. Frau Schaffrath ergänzt, dass es das Ziel ist, für die Rodenkirchener Brücke eine langfristige Lösung zu schaffen.
 

Alfred-Schütte-Allee wird ab 01.04.2021 zum 30 km/h Zone (Inkl. Blitzer)

Die Stadt Köln teilt am 01.04.2021 mit, dass diese Maßnahme eingeleitet wurde, um der Raser-Szene die Bühne wegzunehmen.

            • Im Abschnitt der Alfred-Schütte-Allee zwischen „Am Schnellert“ (Südbrücke) und Müllergasse wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit ohne zeitliche Beschränkung auf 30 Stundenkilometer herabgesetzt. Die Geschwindigkeitsbeschränkung wird durch die Stadt Köln mit einer Messanlage überwacht.        
      • Im gleichen Abschnitt werden die jeweiligen Zufahrten zwischen 18 und 6 Uhr für den Durchfahrtsverkehr gesperrt, lediglich der Anliegerverkehr ist zugelassen. Die entsprechenden Beschilderungen werden bereits heute Nachmittag umgesetzt. Zudem werden Polizei und Ordnungsamt vor Ort verstärkt kontrollieren. Zusätzlich wurde vereinbart, dass die Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geprüft wird.  

Quelle: Stadt Köln

Trennung der Linie 7 an (H) Ensen Gilgaustraße vom Dienstag, 06.04.2021 bis Freitag, 09.04.2021

KVB informiert:

Ab Dienstag, 06.04.2021 (3 Uhr) bis Freitag, 09.04.2021 (Genau genommen bis Samstag bis 3 Uhr) fährt die Linie 7, von Frechen kommend, nur bis (H) Ensen Gilgaustraße. Ab hier übernimmt der ErsatzBus 107 den gesperrten Streckenabschnitt bis (H) Porz Markt. Kommen Sie mit der Linie 7 aus Zündorf, endet die Fahrt an der (H) Porz Markt. Ab hier übernimmt der ErsatzBus 107 den gesperrten Streckenabschnitt bis (H) Ensen Gilgaustraße. Die Aushangfahrpläne finden Sie auf der Baustellenseite.

Neue Webseite zum Projekt A4plus bei der Autobahn GmbH online

Zum 01.01.2021 hat die bundeseigene Autobahn GmbH das Projekt A4Plus (Ausbau der A4 / u.a. zwischen dem Gremberger Kreuz und dem Kreuz Köln-Süd) offiziell von Straßen.NRW übernommen.
Die Autobahn GmbH hat nun am 30.03.2021 eine Webseite mit Infos zu dem Projekt veröffentlicht.

www.a4plus.koeln

Auf dieser Seite finden sich übersichtlich sämtliche Infos zu der geplanten Großbaustelle „A4plus“. Der Navigationspunkt Mediathek liefert neben den 1.Teil des bisherigen Gutachtens auch Videos unter anderem von der Vorstellung des statischen Gutachtens.

Im Wortlaut vermeldet der Pressesprecher Timo Stoppacher zum Launch des neuen Webauftritts:

„Wir freuen uns sehr Ihnen mitzuteilen, dass die neue Projektwebseite der Autobahn GmbH für das Projekt A4plus nun online ist! Sie finden die Webseite unter folgendem, gerade für Köln passenden Link: www.a4plus.koeln.
Wir haben auch gleich zum Start neue Inhalte bereitgestellt. Unter anderem erklärt ein neuer Artikel, wie der Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) festgelegt wurde. Weiterhin finden Sie dort einen kurzen Bericht zur 3. Sitzung des Dialogforums und – wie von den Teilnehmenden auf der Sitzung angeregt – eine Erläuterung, wie die Planungen zu den Rheinquerungen Rodenkirchen, Rheinspange, Leverkusen und Bonn zusammenhängen.
Weiteres Material wie Videos sowie Gutachten und andere Dokumente zum Projekt finden Sie wie gehabt in der Mediathek.
Wir freuen uns sehr, mit dieser neuen Seite nun noch mehr Spielraum für weitere Inhalte und mehr direkte Interaktion zu haben und werden uns umso mehr bemühen, die Projektwebseite als zentrale inhaltliche Anlaufstelle auszugestalten und zu etablieren. Insbesondere der fachliche Bereich im Reiter „Ausbau der A4“ wird natürlich Schritt für Schritt um weitere Unterseiten ergänzt.
Schauen Sie sich die Webseite gerne einmal an. Wir freuen uns sehr über Ihr Feedback!“  Autobahn GmbH (A4 Plus / Köln)

A4 Plus / Ein neuer Vorschlag: A4 in einem Tunnel unterm Rhein und Rodenkirchener Brücke als Promenade

Nach einem Bericht des Kölner Stadtanzeigers hat die CDU nun vorgeschlagen die denkmalgeschützte Brücke als Promenade zu erhalten. Und A4 soll unterm Rhein geführt werden.

Es gibt wieder eine interessante Idee zu A4 & Rodenkirchener Brücke. Unter dem Titel: „Visionen für den Kölner Süden“ stellt die CDU Rodenkirchen eine neue Idee vor. Demnach soll die angedachte Verbreiterung der A4 auf 8 Spuren (A4 Plus) über einen Tunnel unter dem Rhein geführt werden. Die Rodenkirchener Brücke soll erhalten bleiben und als begrünte Fußgänger- und Fahrradbrücke mit enormer Aufenthalts- und Naherholungsqualität genutzt werden.

Link zum Artikel (CDU Rodenkirchen): https://cdu-rodenkirchen.com/visionen-fuer-den-koelner-sueden-die-rodenkirchener-bruecke-erhalten-untertunneln-und-als-fussgaenger-und-fahrradbruecke-zum-neuen-hotspot-umnutzen

 
Weitere Informationen folgen….

Das Thema „A4Plus & Rodenkirchener Brücke“ hat eine eigene Unterseite: www.pollplus.de/a4

Das Thema A4 Plus und die damit zusammenhängende Veränderungen werden einen gravierenden Einfluss auf Poll haben.

Die Nachbarschaftsgruppe „A4“ beim Arbeitskreis VerkehrPoll+ nimmt folgende Herausforderungen an:
– für transparente Projektplanung zu sorgen, soweit die Betreiberin „Autobahn GmbH“ es ermöglicht,
– Anhörung der zuständigen Stellen,
– Kommunikationsrohr zwischen den Betroffenen und den Verantwortlichen,
– Dokumentation der die Abläufe.

www.pollplus.de/a4

 

1.Prüfung sagt: Wasserbusse wären ein interessanter Mobilitätsbaustein

Wie Stadt Köln berichtet wäre ein Wasserbussystem nicht nur realistisch, sondern auch Interessant.
Wir können gespannt sein, ob ein solch ein charmantes Angebot bald als KVB-Angebot von Wesseling nach Leverkusen geben wird.

 

 
 
 
Stadt Köln: Erster Zwischenbericht einer regionalen Machbarkeitsuntersuchung abrufbar

Basierend auf einem Beschluss des Rates der Stadt Köln hat die Stadtverwaltung im Frühjahr vergangenen Jahres gemeinsam mit den Städten Leverkusen und Wesseling eine Machbarkeitsuntersuchung für ein regionales und in den ÖPNV integriertes Wasserbussystem auf dem Rhein in Auftrag gegeben. Mittlerweile liegen hierzu erste Arbeitsergebnisse vor.

Erkenntnisse nach Abschluss der ersten Arbeitspakete

Der Zwischenbericht enthält Aussagen über die verkehrlichen Potenziale eines möglichen Wasserbussystems. Diese haben die Gutachter durch Verwendung eines eigens aufgesetzten Verkehrsmodells und unter Berücksichtigung der geplanten verkehrlichen und städtebaulichen Projekte ermittelt.

Demnach sind verkehrliche Potenziale für ein Wasserbussystem im Untersuchungsraum grundsätzlich vorhanden. Diese Potenziale sind jedoch nicht gleichmäßig verteilt, sondern vermehrt in den stark verdichteten Bereichen vorzufinden. Aber auch für aktuelle und zukünftige Stadtentwicklungsprojekte in Rheinnähe kann ein Wasserbussystem ein interessanter Mobilitätsbaustein sein.

Vom Rhein geht zudem eine erhebliche Barrierewirkung aus. Diese macht sich sowohl bei den heutigen Reisezeiten aller Verkehrsmittel als auch bei den bestehenden Nachfrageströmen der betrachteten Stadtteile untereinander deutlich bemerkbar. Ein Wasserbussystem könnte diese Barrierewirkung in Zukunft teilweise aufbrechen.

Die notwendigen Geschwindigkeiten, mit denen Wasserbusse unterwegs sein müssen, um gegenüber dem Auto oder dem ÖPNV konkurrenzfähig zu sein, sind auf vielen Relationen (Punkt-zu-Punkt) zumindest für Ziele in direkter Rheinnähe realistisch erreichbar. Zwischenhalte sind dagegen in einem Wasserbussystem deutlich zeitintensiver als bei Zug, Bahn oder Bus und müssen daher, im Sinne konkurrenzfähiger Reisezeiten, sehr überlegt gewählt werden. Linien- und Bedienkonzepte werden entwickelt

Basierend auf diesen Erkenntnissen und den auf Stadtteilebene heruntergebrochenen Potenzialen werden die Gutachter in einem nächsten Schritt verschiedene Linien- und Bedienkonzepte entwickeln, die anhand geeigneter qualitativer und quantitativer Kriterien einander gegenübergestellt und bewertet werden.

Die Linien- und Bedienkonzepte sollen darüber hinaus in den nächsten Monaten mit Vertreterinnen und Vertretern der politischen Gremien aus Leverkusen, Wesseling und Köln sowie relevanten Stakeholdern im Rahmen einer Akteurskonferenz ausführlich vorgestellt und diskutiert werden. Ziel ist es, auf Basis der gutachterlichen Analyse die zwei vielversprechendsten Konzepte zu identifizieren, die anschließend vertieft betrachtet werden.

Dies betrifft zum einen die betriebliche Machbarkeit, also ob und wie beispielsweise in den anzufahrenden Stadtteilen notwendige Anlegestellen genutzt bzw. errichtet werden können und wie diese anschließend in das bestehende ÖPNV-Angebot integriert werden können. Zum anderen werden die wirtschaftlichen Aspekte eingehender betrachtet. Dies geschieht mittels einer für ÖPNV-Projekte bewährten Methodik: Hierbei wird im Rahmen einer sogenannten „Vereinfachten Standardisierten Bewertung“ unter anderem eine Nutzen-Kosten-Analyse vorgenommen.

Am Ende soll die Machbarkeitsuntersuchung den politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern fachlich fundierte Grundlagen liefern, um entscheiden zu können, ob und wie das Projekt eines Wasserbussystems auf dem Rhein weiterverfolgt und hinsichtlich einer möglichen Inbetriebnahme konkretisiert werden kann.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Quelle: https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/mitteilungen/22926/index.html


 

Hinweis: Der Vorschlag dazu wurde genau 3 Jahre zuvor auch bei Verkehr Poll+ veröffentlicht:
VX-02 Wasserbus oder Wassertaxi auf dem Rhein (Fährbetrieb)  https://verkehrpoll.ideentausch.org/vx-02/


Hinweis: Fehlede Informationen folgen, sobald das Orga.Team der Nachbarschaft dazu kommt.
Tipp: Verkehr Poll+ ist ein offener Arbeitskreis der Poller Nachbarschaft. DH: Sie haben das Recht dabei zu sein. (auch online)