Baldige Verbesserungen der Wegeführung während Sanierung der Drehbrücke wird geprüft

 

Baldige Verbesserungen der Wegeführung während Sanierung der Drehbrücke wird geprüft

Der Krisenstab der Stadt Köln hat die Verwaltung beauftragt Maßnahmen zu prüfen, die die Wegeführung im Bereich der Drehbrücke in Deutz verbessern. Den Beschluss hatte das Gremium am Freitag, 12. März 2021, gefasst. Aus Pandemiegründen ist eine Entzerrung der Fußgänger*innenströme zwischen den Deutzer Wohngebieten und den Poller Wiesen zwingend erforderlich.

Eine Möglichkeit ist die Einrichtung einer provisorischen Treppenanlage von der Severinsbrücke auf die unter der Brücke liegende Hafenmole. Hierdurch würde sich ein direkter Zugang zu den Poller Wiesen ergeben.

Das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau prüft diese Variante kurzfristig und erarbeitet wie eine Anbindung geschaffen werden kann.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Drehbrücke wegen Sanierung endgültig für mindestens 1Jahr gesprerrt

Die Stadt Köln hat die Drehbrücke über den Deutzer Hafen gesperrt.

 

Die Stadt Köln hat die Drehbrücke über den Deutzer Hafen gesperrt, um sofort notwendige Sanierung des denkmalgeschützten Bauwerks durchzuführen. Die Sperrung dauert offiziell bis zum 31.12.2021, es ist aber nach den vorher genannten Zahlen eher von Sommer 2022 auszugehen. Dabei geht es zunächst in erster Linie um Arbeiten am historischen Brückengeländer…

Konsequenz: Damit wird der Zugang von Deutz zum Poller Rheinufer auf nicht absehbare Zeit gesperrt und eine der meistfrequentierten Radpendlerwege (bis zu 8.000 Radfahrer täglich – ADFC) unterbrochen. Und entgegen der Zusagen der Stadt Köln ist keine geeignete Umleitung für Radfahrer z.B. über den Poller Kirchweg eingerichtet.

Warum wird die Drehbrücke zum jetzigen Zeitpunkt vor Beginn der Arbeiten für den Umbau des Deutzer Hafens überhaupt saniert?
Warum muss dabei die Drehung (und damit Sperrung) überhaupt erfolgen, wenn nach Schließung der Mühle nur noch ein gewerblicher Anlieger im Hafengelände (Theo Steil Schrotthandel) aktiv ist (für dessen gelegentliche Schiffstransporte dann die gesamte weitere Anliegerschaft und der Pendlerverkehr ausgesperrt wird)?
Und warum ist die Stadt Köln bei einem Kostenvolumen von ca. 3,5 Mio € (nur für die Sanierung der Drehbrücke, nicht für den Deutzer Hafen!) nicht in der Lage, z.B. eine Fahrradstraße über den Poller Kirchweg von der Drehbrücke zum Schnellert einzurichten? Eine jetzt erforderliche mehrfache Überquerung der Siegburger Straße ist für Radfahrer aufgrund des Verkehrs und der Ampelschaltung nicht akzeptabel.

Vom Zugang der vielen Spaziergänger in Corona-Zeiten zum Rheinufer und von Obdachlosen zur OASE-Betreuungsstätte will ich gar nicht reden.
Es hat sich leider wieder bestätigt, dass in dieser Stadt nichts wirklich durchdacht abläuft. Die Drehbrücke jedenfalls ist Geschichte – nicht nur aufgrund ihres Alters von 113 Jahren, sondern auch aufgrund der naheliegenden Vermutung, dass eine Wiedereröffnung vor Fertigstellung des neuen Deutzer Hafens wohl nicht mehr erfolgen wird. Das heißt viele von uns hatten jetzt am ersten frühlingshaften Wochenende die für immer letzte Gelegenheit, das altehrwürdige Bauwerk zu überqueren. Freuen wir uns auf den ersten bemannten Flug zum Mars, der ist absehbar.

 


 

 

Drehbrücke wird Anfang 2021 gesperrt

DrehbrückeFoto 2020 Heike

Nun endgültig: Drehbrücke wird Anfang 2021 gesperrt.
Die ursprünglich für Oktober geplante Sperrung der Drehbrücke ist nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben. Laut Information der Verwaltung vom 20.11.2020  wird die Generalsanierung Anfang 2021 starten, d.h. Die Brücke wird mindestens ein Jahr lang auch für Fußgänger und Radfahrer gesperrt sein. Die Sanierung ist aufgrund erhöhter Störanfälligkeit dringend erforderlich, so die Stadt Verwaltung.

Die Stadt will laut eigener Aussage für Radfahrer eine Umleitung über den Schnellert und Poller Kirchweg einrichten, also ohne Kreuzung der Siegburgerstraße.

Ein detaillierter Ablauf der Sanierungsarbeiten sowie Beginn und Dauer der Sperrung der Drehbrücke steht derzeit noch nicht fest.

 


Dazu ein Beitrag von Ichni, aktiver Poller

Warum die Sanierung vor dem Umbau des Deutzer Hafens erforderlich ist erschließt sich nicht wirklich. Bereits jetzt ist der Schiffsverkehr – und damit die regelmäßige Drehung der Brücke – auf ein Minimum reduziert. Auch wenn hier grundsätzlich das Risiko einer Havarie der Brücke besteht – wenn spätestens nach dem anstehenden Umzug der Mühlen und der Theo Steil KG keine Bewegung der Brücke mehr erforderlich ist stört auch keine Störanfälligkeit.
Meine Prognose: Die Drehbrücke wird für die Sanierungsarbeiten quer zur Fahrbahn gedreht und erst nach der Einweihung des Sportboothafens und nach Fertigstellung des neuen Deutzer Hafengeländes wieder für den Fuß- und Radverkehr aufgemacht. Ich weiß nicht ob ich dies noch als aktiver Radfahrer erleben werde. Dies bedeutet aber der von Radpendlern und Ausflüglern benutzte Weg am Rheinufer entlang für mindestens die nächste Dekade eine Sackgasse sein wird.
Jedenfalls können wir auf die Umleitungsstrecke für die Radfahrer und die beidseitig zu befahrende rheinseitige Engstelle an der Kreuzung Hasental gespannt sein.

 

 

Webinar zum Deutzer Hafen

Webinar zum Deutzer Hafen

Mittwoch, 11.11.2020, 12:00-13:00 Uhr 

„Nachhaltige Stadtentwicklung: Der Deutzer Hafen – Vom Industrieareal zum Quartier der Zukunft“

Karneval fällt dieses Jahr sowieso aus. Ein Kontrastprogramm am Elften im Elften bietet die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH.
Sie veranstaltet ein Webinar (GoToWebinar) zum Deutzer Hafen mit:
Andreas Röhrig (Geschäftsführer von „moderne Stadt“)
Markus Greitemann (Beigeordneter für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft)
Markus Gerharz (Immobilienmanager Verlag – Moderation)
Titel: „Nachhaltige Stadtentwicklung: Der Deutzer Hafen – Vom Industrieareal zum Quartier der Zukunft“
Zeit: 11.11.2020, 12:00-13:00 Uhr
Für die Übertragung der „Paneldiskussion“ ist eine Anmeldung erforderlich, hier geht es zur Anmeldeseite.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rheinbrücke Deutzer Hafen / Realisierungswettbewerb für den Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke soll bis 2022 abgeschlossen sein.

Stadtverwaltung schlägt Realisierungswettbewerb für den Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke über den Rhein zum Deutzer Hafen vor

Machbarkeit von Fuß- und Radwegbrücken über den Rhein soll geprüft werden

Die Verwaltung legt der Bezirksvertretung Innenstadt in seiner Sitzung am 27. August 2020 und dem Verkehrsausschuss am 1. September 2020 eine Beschlussvorlage zur Durchführung eines Realisierungswettbewerbes vor. Es geht dabei um den Neubau von zwei Fuß- und Radwegbrücken über den Rhein, eine davon am Deutzer Hafen. Nach weiterer Gremienbeteiligung soll der Rat anschließend am 10. September 2020 über die Vorlage entscheiden.

Die Stadt Köln beabsichtigt einen Realisierungswettbewerb für die beiden neuen Fuß- und Radwegbrücken über den Rhein auf Höhe des Ubierrings und der Bastei durchzuführen. Die südliche Fuß- und Radwegbrücke soll den Ubierring mit dem neuen Quartier Deutzer Hafen verbinden, die nördliche Brücke den Theodor-Heuss-Ring mit dem Rheinpark. Aufgrund der städtebaulichen Bedeutung der Baumaßnahmen und der komplexen Randbedingungen soll ein Realisierungswettbewerb durchgeführt werden, um alternative Ideen und optimierte Konzepte zu finden. Der Wettbewerb wird durch ein externes Planungsbüro betreut.

Die Kosten für den Realisierungswettbewerb betragen 1,16 Millionen Euro. Der Abschluss des Realisierungswettbewerbes wird im Jahr 2022 erwartet.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln (Freitag, 24. Juli 2020, 14:25 Uhr)

Ratsinformationssystem, Vorlage 0528/2020

 

STRABAG-Hochhaus: mehr Lärm für Poll?

STRABAG-Hochhaus: mehr Lärm für Poll?
(Stellungnahmen waren bis 17.09.2020 möglich)

In Köln-Deutz, direkt an der Grenze zu Köln-Poll möchte die STRABAG AG ein neues Bürohochhaus mit 16 Geschossen und einer Höhe von 60 Metern bauen.

Eine Visualisierung des Hochhauses gibt es im Ratsinformationssystem zu sehen (PDF).

Das Hochhaus wird unmittelbar an der Güterzug-Strecke liegen, deshalb ist zu befürchten, dass es Verkehrslärm von den Zügen in die Poller Wohngebiete reflektiert.

Die Gremien der Stadt beraten über die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens unter dem Arbeitstitel: „Hochpunkt Siegburger Straße“, Vorlage 0969/2020.

Die Öffentlichkeit soll beteiligt werden, dazu wird das städtebauliche Planungskonzept vom 03.09.2020 bis zum 17.09.2020 im Kundenzentrum Innenstadt und im Stadtplanungsamt (Stadthaus) ausgehangen, eine schriftliche Stellungnahme kann bis zum 17.09.2020 an den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Innenstadt* erfolgen.

 

Näheres dazu in dieser Mitteilung der Stadt Köln.
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/planen-bauen/bebauungsplaene/aktuelle-bebauungsplaene/hochpunkt-siegburger-strasse-koeln-deutz

 

 

 

*) Bezirksbürgermeister Andreas Hupke
bezirksbuergermeister.hupke (a) stadt-koeln.de
Telefon: 0221 / 221-91300
Postadresse:
Bezirksrathaus Innenstadt
Bezirksbürgermeister Hupke
Ludwigstr. 8
50667 Köln

 

 

VX-07 Güterzugstrecke einhausen (Lärmschutz)

VX-07 Güterzugstrecke einhausen (Lärmschutz)

Die geplanten Hochhäuser am Deutzer Hafen werden viel Verkehrslärm von der Güterzugstrecke nach Poll reflektieren. Die Güterzugstrecke sollte komplett eingehaust werden (Lärmschutzwände mit Dach). Das Lärmproblem wäre behoben und es würden interessante Flächen entstehen, z.B. für Begrünung, breite Radschnellwege oder Urban Gardening.

 

VX-06 Hochhäuser am Deutzer Hafen begrünen (Lärmschutz)

VX-06 Hochhäuser am Deutzer Hafen begrünen (Lärmschutz)

Die geplanten Hochhäuser am Deutzer Hafen werden viel Verkehrslärm von der Güterzugstrecke nach Poll reflektieren. Wenn die Fassaden der Hochhäuser komplett begrünt werden, könnte der Lärm gemindert werden und das Mikroklima verbessert werden. Zumindest die zum Bahndamm gelegene Seite (Südseite!) könnte begrünt werden.

 

 

AX-01 Mehr Lärm durch Hochhäuser am Deutzer Hafen

AX-01 Mehr Lärm durch Hochhäuser am Deutzer Hafen

Die Hochhausbebauung im Neubaugebiet Deutzer Hafen wird viel Verkehrslärm nach Poll reflektieren, besonders den Lärm von der Güter-Eisenbahn-Trasse zur Südbrücke.

Die Gebäude schützen den Deutzer Hafen, aber belasten Köln-Poll.

Das erste Hochhaus wird das Gebäude der STRABAG AG sein. Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren ohne Durchführung einer Umweltprüfung beschlossen.

Weiterführende Links:

https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/planen-bauen/bebauungsplaene/aktuelle-bebauungsplaene/hochpunkt-siegburger-strasse-koeln-deutz

https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=94644

 

Drehbrücke in Deutz wird ab Herbst 2020 für ca. ein Jahr gesperrt!

Die Drehbrücke im Deutzer Hafen soll ab Oktober 2020 für mehr als ein Jahr zur Sanierung „gedreht“ und damit für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt werden. Während die Befahrung für Autofahrer sowieso nur als „Schleichweg“ neben der Hauptverbindung Siegburger Str. dient ist der Weg besonders für Radfahrer eine wichtige Verbindung auf der rechten Rheinseite. Mit der Sperrung wird einer der meistbefahrenden Radfernroute vom Kölner Süden in den Norden und zu den Brückenverbindungen in die Innenstadt unterbrochen. Die von den Grünen vorgeschlagene Einrichtung einer Behelfsbrücke wird wohl nicht realisiert. Damit droht dem Radverkehr über mehr als ein Jahr (nach den Erfahrungen mit städtischen Bauprojekten wohl mindesten 18 Monate) eine umständliche Umfahrung mit mehrfahrer Überquerung der Siegburgerstr Str.


Geplante Sanierungsmaßnahmen

  • Erneuerung des Korrosionsschutzes für die gesamte Brücke
  • Die Gehwege sowie die Übergangskonstruktion werden dem Stand der Technik angepasst.
  • Stahlbauteile die aufgrund von Korrosion stark geschädigt sind, werden ausgetauscht. Stahlbauteile, die zu erhalten sind, werden saniert.
  • Die Geländer werden demontiert und denkmalgerecht restauriert.
  • Die Antriebswelle wird mit den dazugehörigen Zahnrädern erneuert.
  • Der Zugang zum Maschinenhaus wird den Vorschriften der Arbeitssicherheit angepasst.
  • Die voraussichtlichen Gesamtkosten liegen derzeit bei rund 3,7 Millionen Euro.

https://www.stadt-koeln.de/artikel/67910/index.html

VF-06 Autofreie Siedlung Deutzer Hafen

VF-06 Autofreie Siedlung Deutzer Hafen

Neue Siedlung auf dem Gelände am Deutzer Hafen sollte für Menschen geplant werden, die Stadtnähe und Erholung am Rhein schätzen UND DAFÜR bereit sind, auf einen eigenen Pkw zu verzichten. So wird das zu erwartende Verkehrsproblem handhabbar. Car-Sharing Point angliedern; Ausnahmen für Gewerbe/Handwerk.


 

 

 

Andere Vorschläge und Lösungen zum Thema Fußgänger+:

 

 

Petition: Drehbrücke Deutzer Hafen muss für Autos offen bleiben

Am 08.05.2019
wurde eine Petition gestartet,
um die vorläufige Schließung der Drehbrücke zu verhindern.

Nach 4 Tagen haben schon über 250 Personen die Petition unterschrieben

Hintergründe: Die Drehbrücke über den Deutzer Hafen soll vorläufig – bis zum Ausbau alternativer Verkehrssysteme – nicht für den Autoverkehr geschlossen werden. Die Fahrt über die Drehbrücke ist aber zur Zeit eine nahezu unverzichtbare Ausweichroute von Poll nach Köln und umgekehrt.

Durch die Sperrung wird die Verkehrsanbindung Köln-Polls nach Norden Richtung Deutz/Innenstadt unnötig erschwert. Es kommt zu höherem Verkehr auf der Siegburger Str. mit noch längeren Staus und entsprechenden Umweltbelastungen.

Die Kölner Bezirksvertretung Innenstadt hat im September 2017 beschlossen, dass die Drehbrücke geschlossen werden soll. Zum Glück wurde dies – auch mit massiver Unterstützung Poll/Porzer Politiker – bislang nicht umgesetzt. Jetzt soll aber sogar eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Verkehrsdezernentin Andrea Blome gemacht werden, um die Sperrung zu erzwingen.

In der derzeitigen Situation ist das unsinnig, da es noch keine Alternativen – u.a. Erweiterung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), Ausbau von Straßen – gibt. Zudem wird durch den Bau des Wohngebietes Deutzer Hafen eine mögliche Alternativroute über den Schnellert durch Baumaßnahmen stark eingeschränkt sein.

Wenn das neue Baugebiet fertig ist, der ÖPNV erweitert ist und die Straßenführung Siegeburger Str / Am Schnellert / Alfred-Schütte-Allee optimiert ist, kann die Drehbrücke geschlossen werden…

 

Petition: https://www.change.org/p/stadt-k%C3%B6ln-drehbr%C3%BCcke-deutzer-hafen-muss-f%C3%BCr-autos-offen-bleiben

Hinweis vom AK-VerkehrPoll+ Seien Sie vorsichtig bei der Besuch der Seite „change.org“!
Das Plattform „change.org“ steht wegen seinen Nutzungsbedingungen, „Daten an Dritte verkaufen zu dürfen“ im Kritik.

VS-08 Neue Umgehungsstrasse Poll

VS-08 Neue Umgehungsstrasse Poll

Um den Verkehr auf der Siegburger Str zu entlasten, sollte eine neue Straße gebaut werden. Siehe Plan.

Umgehungsstraße jenseits des Bahndamms in der Verlängerung des Rolshover Kirchwegs (zum Vergrößern bitte klicken)

 


 

 

 

  Andere Vorschläge und Lösungen zum Thema Autoverkehr:  

 

 

VS-09 Neue Umgehungsstrasse Poll mit Autobahn-Anschluss

VS-09 Neue Umgehungsstrasse Poll mit Autobahn-Anschluss

Durch die Bebauung des Deutzer Hafens entsteht mehr Autoverkehr in Poll. Um den Verkehr auf der Siegburger Straße zu entlasten, sollte eine neue Umgehungsstraße jenseits des Bahndamms gebaut werden. Die folgende Variante ist vor allem im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Autobahn-Ausbau A4 gut vorstellbar, sie kann in den Lärmschutz der Autobahn teilweise integriert werden. Sie kann helfen, LKW-Verkehr schon an der Autobahn abzuleiten und aus Poll fernzuhalten, z.B. durch eine eindeutige Beschilderung auf der Kölner Straße und an der Autobahn. Sie passt auch gut zum Konzept, die Siegburger Straße mit Pförtnerampeln zu beruhigen, siehe VS-10 Pförtnerampeln an den Eingängen zum Poller Nadelöhr Siegburger Straße. Die Kreuzungen Am Altenberger Kreuz/Siegburger Str. und Auf dem Sandberg/Siegburger Str. würden entlastet werden.

Verlauf: Die Umgehungsstraße könnte gegenüber der nördlichen Ausfahrt (von Olpe/Frankfurt a.M. kommend, nach Aachen auffahrend) der Anschlussstelle Köln-Poll der A4 beginnen. Von dort verläuft sie nördlich parallel zur A4 und zur Straße Im Wasserfeld (oder sie ersetzt diese Straße teilweise). Die Straßenbahnlinie 7 wird kreuzungsfrei überquert. Vor dem Gremberger Wäldchen kann die bestehende Unterführung genutzt werden (wurde 2020 erneuert). Hinter der Unterführung geht es scharf nach links (Westen) und eng am Bahndamm entlang. Die Rolshover Straße wird überquert (kreuzungsfrei?). Die Straße mündet in den Straßenzug Rolshover Kirchweg–Dr.-Simons-Str.–Kaltenbornweg und erreicht dort die Siegburger Straße am Deutzer Hafen (Verlauf siehe die blaue Linie auf der Karte).

Opitionen für zusätzliche Straßen (siehe gepunktete Linien auf der Karte): Anschluss an die Poll-Vingster Straße und an die Porzer Ringstraße. In diesem Fall entspricht die Linienführung der geplanten RadPendlerRoute von Köln Richtung Porz–Troisdorf–Siegburg, siehe dazu auch VR-06 Radschnellweg an der Bahntrasse. Der Radweg und die Straße könnten zusammen gebaut werden. Das Ingenieurbauwerk über die A4 könnte gemeinsam genutzt werden. Wünschenswert wäre, wenn die Straße auch für den landwirtschaftlichen Verkehr genutzt werden kann.

Durch den Bau dieser Straße werden landwirtschaftlich genutzte Flächen verkleinert. Es ist wichtig, dass die Pächter Ersatzflächen erhalten, sonst ist der bäuerliche Charakter Polls gefährdet.

Die blaue Linie zeigt eine mögliche Umgehungsstraße mit Autobahn-Anschluss (zum Vergrößern bitte klicken)

 

 

 

 


 

 

 

  Andere Vorschläge und Lösungen zum Thema Autoverkehr:  

 

 

Deutzer Hafen: 1.Überlegungen zum Verkehrskonzept wurden am 09.04.2019 vorgestellt.

 

Bei der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit
(nach § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch) am Dienstag, 09.04.2019 ab 18 Uhr in der Essigfabrik (Siegburger Str. 110)
wurden die erste Überlegungen zur Verkehrsanbindung vom Deutzer Hafen öffentlich vorgestellt.
Demnach soll der Verkehr überwiegend über eine neu zu errichtende östliche Anbindung gewährleistet werden.
Der Verkehr über die südliche Seite der Siegburger Straße (Poll) soll hingegen eingeschränkt werden.

 

Bisher angedachte Ideen für „Siegburger Straße in Poll“:
durchgehende und breite Radwege.
Vorfahrt der KVB Linie 7 durch entsprechende Ampelschaltung.
Zusätzliche Buslinie 150 über die Alfred-Schütte-Allee (von ? bis ?)
Dafür könnte es die Einschränkung des KFZ-Verkehrs auf Siegburger
durch Abbiege-Verhinderungen und Ampelschaltungen geben.

 

„Verkehr Poll+“stellt fest:

Verkehrsverhältnisse in Poll könnten
durch den Deutzer Hafen
verschlechtert werden, oder
sie könnten auf diesem Wege

neu durchdacht
und
verbessert werden.

Noch ist alles offen

 


Beteiligen Sie sich! und wir sorgen dafür, dass Sie gehört werden.


Hinweis: Fehlede Informationen folgen, sobald das Orga.Team der Nachbarschaft dazu kommt.
Tipp: Verkehr Poll+ ist ein offener Arbeitskreis der Poller Nachbarschaft. DH: Sie haben das Recht dabei zu sein. (auch online)